Die Machthaber Hoan-wen und Hoan-hiuen.
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Kien-ping werden. Zugleich verlieh man ihm die Stelle eines
gegen die Hiung-nu’s Eroberungszüge machenden Heerführers.
^ Thse-king, der jüngere Bruder Yang-tsiuen-khi’s, war
früher Reichsgehilfe von Kiang-hia. Hoan-hiuen überzog ihn
mit einer Kriegsmacht und berief ihn zu sich. Als er ankam,
ernannte man ihn zu einem berathenden dem Kriegsheere als
Dritter Zugetheilten.
Hoan-hiuen rüstete hierauf ein Kriegsheer aus und machte
einen Eroberungszug nach Westen. Ebenfalls vorgebend, dass
er Lö-yang Hilfe bringe, richtete er an Yin-tschung-kan ein
Schreiben, worin er sagte, Yang-tsiuen-khi habe von dem Reiche
Wohlthaten empfangen, aber er verlasse die Berge und Anhöhen.
Man solle ihn in Gemeinschaft eines Verbrechens zeihen. Er
stelle sich jetzt in eigener Person an die Spitze der Kriegsschaaren,
schreite nach ^ j^jj Kin-yung und lasse Yang-kuang
durch Yin-tschung-kan aufgreifen. Wenn dieser es nicht thut,
so habe er zu ihm kein Vertrauen. — Nach seinem ursprünglichen
Plane wollte Yin-tschung-kan die Macht Beider (Yang-tsiuenkhi’s
und Yang-kuan’s) ungeschmälert lassen. Nachdem er das
Schreiben Hoan-hiuen’s erhalten, wusste er, dass er ihnen nicht
wehren könne. Er sagte daher: Wenn man von dem Flusse
Mien auszieht, kann nicht ein einziger Mensch in das Gebiet
des Stromes eintreten. — Hoan-hiuen stand jetzt von seinem
Vorhaben ab.
Später waren in King-tscheu Ueberschwemmungen. Yintschung-kan
unterstützte sorgsam die Hungernden, und die
Speicher wurden leer. Hoan-hiuen machte sich diese Leere zu
Nutzen, um ihn anzugreifen. Er entsandte zuerst ein Kriegsheer,
welches einen Einfall in Pa-ling machte. Kö-tsiuen,
stechender Vermerker von Liang-tscheu, überliess ihm die von
ihm niedergehaltenen Plätze und den Weg nach j|[ pj Hia-lteu.
Hoan-hiuen liess verlauten, dass der Hof Yang-tsiuen-khi aussende,
damit dieser für ihn (Hoan-hiuen) die vorderste Spitze
sei. Er übergab ihm daher die Heeresmenge von Kiang-hia
und liess ihn die Kriegsheere beaufsichtigen. Zugleich schickte
er eine geheime Meldung an seinen älteren Bruder Hoan-wei,
in welcher er ihm gebot, mit ihm (Hoan-hiuen) im Inneren ein
Einverständniss zu unterhalten. Hoan-wei war übereilt und
wusste nicht, was er tliat. Er schickte eine Auseinandersetzung