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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

j|D  Hiao  1  wegen  deren  Kühnheit  einen  Widerwillen.  Er  fürchtete, ­
  dass  nach  der  Bewältigung  Hoan-hiuen’s  sie  ihm  selbst
wieder  Leid  bereiten  würden.  Daher  verbot  er  es.  Hierauf
richtete  sich  ein  Jeder  nach  der  höchsten  Verkündung  und
kehrte  in  die  von  ihm  niedergehaltene  Stadt  zurück.  Hoanhiuen
  wusste  ebenfalls,  dass  Yang-tsiuen-khi  fremde  Entwürfe
habe,  während  er  selbst  Pläne  zum  Verschlingen  und  Aneignen
von  Ländern  hatte.  Er  lagerte  hierauf  in  pj  Hia-keu.
In  dem  Zeiträume  Lung-ngan  (397—401  n.  Chr.)  wurde
Hoan-hiuen  in  einer  höchsten  Verkündung  noch  zum  Beaufsichtiger
  der  vier  Provinzen  von  King-tscheu  ernannt.  Sein
älterer  Bruder  Wei  wurde  ein  das  Reich  stützender  Pleerführer
  und  Iliao-wei  der  südlichen  Barbaren.  Wang-tschungkan,
  die  Gefährlichkeit  Hoan-hiuen’s  bedenkend,  verschwägerte
sich  mit  Yang-tsiuen-khi  und  zog  diesen  an  sich.  Hoan-hiuen
hatte  schon  früher  mit  Yang-tsiuen-khi  ein  Zerwürfniss  und
trachtete  den  Kreis  der  eigenen  Herrschaft  zu  erweitern.  An
dem  Hofe  wollte  man  Yang-tsiuen-khi  ebenfalls  bemängeln.  Man
trennte  daher  die  von  ihm  beaufsichtigten  vier  Provinzen  und
gab  sie  Hoan-hiuen.  Yang-tsiuen-khi  empfand  grossen  Unwillen
und  Furcht.  Als  Yao-hing  in  das  Gebiet  von  Lö-yang  einfiel,
stellte  Yang-tsiuen-khi  eine  Elfenbeinfahne  auf.  Unter  dem
Vorgeben,  Lö-yang  zu  Hilfe  zu  kommen,  wollte  er  in  Gemeinschaft ­
  mit  Yin-tschung-kan  gegen  Hoan-hiuen  losbrechen.  Yintschung-kan,
  obgleich  mit  Yang-tsiuen-khi  verschwägert,  war
über  die  Absicht  desselben  im  Zweifel.  Er  stellte  sich  ihm
entgegen  und  liess  es  nicht  zu.  Noch  immer  denkend,  dass
er  es  ihm  nicht  werde  wehren  können,  entsandte  er  wieder
seinen  Neffen  JjÜ  Yö  mit  dem  Aufträge,  an  der  nördlichen
Gränze  zu  lagern  und  Yang-tsiuen-khi  aufzuhalten.  Dieser,
nicht  im  Stande,  allein  vorzugehen  und  die  Absichten  Yintschung-kan’s
  nicht  ergründend,  liess  die  Gepanzerten  abstehen.
]|j|  Yang-kuang,  Hiao-wei  der  südlichen  Barbaren,
war  der  ältere  Bruder  Yang-tsiuen-khi’s.  Derselbe  wollte  sich
Hoan-wei,  dem  älteren  Bruder  Hoan-hiuen’s,  entgegenstellen. ­
  Yin-tschung-kan  gab  kein  Gehör.  Man  schickte  jetzt
Yang-kuang  und  liess  ihn  Statthalter  der  Provinzen  I-tu  und

1  In  dem  Zeichen  ist  zur  Linken  noch  das  Zeichen  z

zu  setzen.
            
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