Die Machthaber Hoan-wen and Hoan-hiuen.
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Hoan-wen verliess sich bereits auf seine Begabung
und Kraft und trug sieh lange Zeit mit anderen Vorsätzen.
Doch wollte er früher seine Verdienste an dem gelben Flusse
und in der Landschaft So begründen. Bei der Rückkehr
erhielt er die neun Geschenke. Nachdem er in den Ruf gekommen
war, Niederlagen erlitten zu haben, hatte er in Wirklichkeit
Einbusse und Verringerung. Hierauf legte ihm der dem
Kriegsheere als Dritter Zugetheilte mm Khie-tschao einen
Entwurf wegen Absetzung und Einsetzung vor. In Folge dessen
setzte Hoan-wen den Kaiser ab und setzte den Kaiser Kien-wen ein.
Eine höchste Verkündung besagte, dass bei Hoan-wen dasjenige,
was bei ^ /Ve; Tschü-kö-liang, Heerführer von Scho, geschehen,
massgebend sei. Er trat mit hundert gepanzerten und
bewaffneten Kriegern in die Vorhalle und erhielt ein Geschenk
von fünftausendmal zehntausend Stücken Geldes, zweimal zehntausend
Stücken Seidenstoffes und zehnmal zehntausend Stücken
Tuches.
Hoan-wen nahm viele Absetzungen und Verbannungen vor.
Er liess jp| Yii-tsien, mm Yin-kiuen, Öi Tsao-sieu
und Andere hinrichten. Sein Ansehen und seine Macht hatten
um die Zeit ihren Höhepunkt erreicht. . Der im Inneren Aufwartende
M & Sie-ngan erschien bei ihm und senkte in der
Ferne das Haupt zu Boden. Hoan-wen erschrack und fragte:
Was fällt dem Reichsminister ^ Ngan-schi 1 bei? — Siengan
antwortete: Es ist noch nicht vorgekommen, dass der
Gebieter das Haupt zu Boden senkte in früherer Zeit, der
Diener die Hände herabsenkt in späterer Zeit.
Hoan-wen litt an einer Krankheit der Füsse. In einer
höchsten Verkündung wurde ihm erlaubt, dass er in einer Sänfte
an dem Hofe eintreten dürfe. Als er vor dem Kaiser erschien,
wollte er die Gedanken darlegen, von welchen er bei der
Absetzung und Einsetzung geleitet worden. Der Kaiser weinte
sogleich etliche zehn Male. Hoan-wen empfand Furcht. Er
konnte zu keinem einzigen Worte kommen und trat hinaus.
In dem Zeitalter der Kaiser Yuen und Miug hatte
lvö-pö die folgende Vorhersagung gemacht: Der Gebieter ist
nicht ohne Sohn; die Brüder wechseln mit ihm den Erdaltar.
1 Ngan-sch! ist der Jünglingsname Sie-ngan’s,