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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Die  Machthaber  Hoan-wen  und  Hoan-hiuen.

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brannte  Hoan-wen  die  Schiffe  und  zog  sich  zu  Fusse  zurück.
Aus  dem  östlichen  Yen  nach  ^  Jrjj  Thsang-yuen  austretend,
gelangte  er  nach  Tschin-lieu.  Er  liess  daselbst  Brunnen  graben,
deren  Wasser  man  trank.  Er  war  siebenhundert  Weglängen
weit  gezogen.  Mu-yung-tschui  verfolgte  ihn  mit  achttausend
Reitern  und  kämpfte  mit  ihm  in  jj|  Q,  Siang-yl.  Das  Kriegsheer ­
  Hoan-wen’s  wurde  vollständig  geschlagen  und  hatte  einen
Verlust  von  dreissigtausend  Todten.  Hoan-wen  schämte  sich
sehr  und  schob  die  Schuld  dieser  Niederlage  auf  Yuen-tschin.
Er  überreichte  au  dem  Hofe  eine  Denkschrift,  in  welcher  er
verlangte,  dass  Yuen-tschin  abgesetzt  und  zum  gemeinen  Menschen ­
  gemacht  werde.  Diesen  verdross  es,  dass  Hoan-wen  ihn
verleumdete.  Er  besetzte  ipj  Scheu-yang,  wo  er  sich  vertheidigte.
  Zugleich  setzte  er  sich  heimlich  in  Verkehr  mit  ipjp  pbt
Fu-kien  und  Mu-yung-wei.
Der  Kaiser  entsandte  den  im  Inneren  Aufwartenden
Lo-han  mit  Rindern  und  Wein,  damit  er  das  Heer
Hoan-wen’s  in  Schan-yang  bewillkommne,  und  hiess  Yö,
König  von  Kuei-ki,  mit  Hoan-wen  in  Siü  Zusammentreffen.
In  einer  höchsten  Verkündung  ernannte  man  den  ältesten  Sohn
Hoan-wen’s,  den  für  die  Geschäfte  Genügenden  Eli  Hi  zu  einem
gegen  die  Gefangenen  (Hiung-nu’s)  Eroberungszüge  machenden
Heerführer,  zum  stechenden  Vermerker  von  Yü-tscheu  und  lieh
ihm  ein  Abschnittsrohr.  Als  die  Kaisertochter  von  Nan-khang,
die  Gemalin  Hoan-wen’s,  starb,  bestimmte  eine  höchste  Verkündung ­
  einen  Beitrag  von  tausend  Stücken  Tuches  und  hundertmal ­
  zehntausend  Stücken  Geldes.  Hoan-wen  weigerte  sich
und  nahm  es  nicht  an.  Ferner  legte  er  dar,  dass  sein  Sohn
Hi  ein  Verwaister  dreier  Jahre  sei,  dass  derselbe  ixberdiess
von  Jahren  jung  und  es  noch  nicht  angemessen  sei,  ihn  in  den
seitwärts  liegenden  Gegenden  wohnen  zu  lassen  und  ihm  einen
Auftrag  zu  geben.  In  einer  höchsten  Verkündung  wurde  diesem
nicht  zugestimmt.  Man  sandte  die  Menschen  des  Landstriches
aus  und  liess  die  Feste  S§  |||?  Kuang-ling  erbauen,  zu  welcher
der  Hof  hinüberzog  und  sie  bewohnte.  Um  die  Zeit  hatte
Hoan-wen  schon  lange  Zeit  die  Dienstleistungen  gefordert.  Zudem ­
  entstanden  Krankheiten  mit  ITautausschlägen,  und  von
zehn  Menschen  starben  vier  bis  fünf.  Das  Volk  war  betrübt
und  unmuthig.
            
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