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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

stellte  dieses  auf  den  Windschirm  ihrer  Lagerstätte.  Ueber
eine  Nacht  bemerkte  man  Besserung,  und  das  Weib  war  hierauf ­
  genesen.
£  Bi  Wang-mö,  Zugetheilter  des  Vorhofes  in  dem
Districte  Schü,  war  erkrankt,  und  der  Tod  winkte  bereits  seine
Seele  herbei.  Han-yeu  zog  für  ihn  die  Wahrsagepflanze.  Er
befahl,  dass  man  mit  Mennig  auf  ein  Brett  die  Sonne  und  den
Mond  male  und  stellte  das  Brett  an  die  Kopfseite  des  Bettes.
Ferner  gebrauchte  er  eine  Satteldecke  aus  Leopardenfell ­
  und  liess  den  Kranken  darauf  liegen.  Der  Kranke  genas
auf  der  Stelle.
Die  Tochter  MW  ^)J  Lieu  -  schi  -  tsi’s  war  von  einem
alten  Gespenste  Jahre  hindurch  krank.  Die  Beschwörer  machten
für  sie  Angriffe  und  beteten.  Sie  stachen  in  leere  Grabhügel,
alte  Stadtmauern  und  fanden  darin  mehrere  Zehende  von
Dachsen  und  Molchen.  Die  Krankheit  wurde  noch  immer
nicht  geheilt.  Han-yeu  zog  für  das  Mädchen  die  Wahrsagepflanze. ­
  Er  befahl,  aus  Tuch  einen  Sack  zu  verfertigen.  Zur
Zeit,  wo  das  Mädchen  den  Anfall  hatte,  spannte  er  den  Sack
zwischen  das  Fenster.  Er  verschloss  die  Thüre  und  that,  als
ob  er  etwas  verscheuchte.  Nach  einer  Weile  sah  man,  dass
der  Sack  stark  anschwoll,  als  ob  er  aufgeblasen  würde.  Er
machte  Einschnitte  und  zerstörte  ihn.  Das  Mädchen  hatte
wiederholt  starke  Anfälle.  Han-yeu  verfertigte  jetzt  zwei  Säcke
aus  Fellen  und  spannte  sie  auf.  Er  verfuhr  dabei  wie  früher.
Die  Säcke  schwollen  wieder  auf  und  füllten  sich.  Er  band
eilig  die  Säcke  an  den  Mündungen  zu  und  hängte  sie  auf
einen  Baum.  Nach  zwanzig  Tagen  öffnete  er  sie  langsam  und
blickte  hinein.  Es  befanden  sich  darin  zwei  Pfund  Fuchshaare.
Das  Mädchen  war  hierauf  genesen.
Hl  j/jk  Pien-hung  von  Siuen-tsching  begab  sich  im  vierten
Monate  des  Jahres  zu  Han-yeu  und  liess  ihn  die  Schildkrötenschale ­
  brennen,  um  zu  erfahren,  ob  sein  Haus  Sicherheit  haben
werde.  Han-yeu  sprach:  Euer  Haus  hat  Verderben  durch
Waffen,  das  Unglück  ist  sehr  schwer.  Schlaget  siebzig  Bündel
Brennholz  und  häufet  es  auf  dem  Boden  des  Durchweges.  Im
siebenten  Monate,  Tag  Ting-yeu  (34),  leget  daran  Feuer  und
verbrennet  es.  Das  Unglück  kann  dann  getilgt  werden.  Thut
ihr  es  nicht,  so  lässt  sich  das  Unglück  nicht  aussprechen.  —
            
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