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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

stechenden  Vermerken  von  King-tscheu,  gefangen,  richtete  im
Vorrücken  einen  raschen  Angriff  gegen  das  Kriegsheer  des
Thing-ni 1  und  zertrümmerte  es.
Fu-khien  entsandte  jetzt  seinen  Sohn  £  Seng  und  seinen
jüngeren  Bruder  Hung.  Dieselben  lagerten  mit  einem
Heere  von  mehreren  zehntausend  Kriegern  auf  der  Erdhöhe
von  m  m  Tseu-sse  vor  der  Feste  ä?E  ijijp  Yao-licu  und
warfen  sich  IToan  -  wen  entgegen.  Es  erfolgte  ein  heftiger
Kampf.  Seng  brach  in  eigener  Person  die  Schlachtreihen  und
tödtete  jfj|  pjjf  Ying-tan  und  j)J/^  Lieu-hung,  zwei  Anführer
Hoan-wen’s.  Die  Todten  und  Verwundeten  waren  tausend.  Das
Heer  Hoan-wen’s  kämpfte  mit  Ausdauer,  und  die  Menge  Seng’s
zerstreute  sich.  Hung  kämpfte  mit  dem  Heerführer  te
Hoan-tschung  auf  der  Ebene  Ö  BS  Pe-lö  und  wurde  ebenfalls ­
  durch  Hoan-tschung  geschlagen.  Er  sprengte  fort  und
drang  auf  Sse-ma-hitin  ein.  Dieser  zog  sich  zurück  und  hielt
in  der  kleinen  Feste  j  Niii-wo.  Hoan-wen  rückte  vor
und  gelangte  an  die  Ufer  des  Flusses  |||  Pa.  Fu-khien  verteidigte ­
  sich  mit  fünftausend  Kriegern  hinter  tiefen  Gräben.
Die  Bewohner  dieser  Gegend  fühlten  sich  beruhigt  und
nahmen  wieder  ihre  Beschäftigungen  auf.  Von  zehn  Menschen
kamen  acht  bis  neun  Hoan-wen  auf  den  Wegen  mit  Rindern
und  Wein  entgegen.  Die  Greise  waren  zu  Thränen  gerührt
und  sagten:  Wir  hätten  nicht  gedacht,  dass  wir  heute  das
Kriegsheer  der  Obrigkeiten  Wiedersehen  würden.  —  Hoan-wen
hatte  sich  darauf  verlassen,  dass  der  Weizen  reif  sein  und  er
ihn  ernten  und  für  das  Heer  verwenden  würde.  —  Allein  Fukhien
  hatte  die  grünen  Halme  abschneiden  lassen,  und  das
Kriegsheer  war  ohne  Mundvorräthe.  Hoan-wen  las  daher  dreitausend ­
  Bewohner  zusammen  und  kehrte  mit  ihnen  zurück.
Der  Kaiser  liess  ihn  durch  den  Aufwartenden  der  Mitte,  den
Angestellten  des  gelben  Thores,  in  Siang-yang  bewillkommnen.
Hoan-wen  war  seinem  männlichen  Aussehen  und  seinem
Geiste  nach  eine  Art  Kaiser  Siuen  2  und  m  m,  Lieu-kuen. 3
1  Thsing-ni  ist  ein  Fluss  im  Süden  des  Districtes  Lan-thien,  Kreis  Si-ngan
in  Schen-si.
2  Sse-ma-I,  der  nach  seinem  Tode  den  Namen  Kaiser  Siuen  erhielt.
3  Lieu-kuen,  der  frühere  Machthaber  von  Tsin,  wurde  durch  JSEfip.
Tuan-pi-ti  getödtet.
            
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