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Trauerhütte. Zugleich vorfolgte er dessen zwei Brüder und
tödtete sie. Die Zeitgenossen priesen ihn.
Hoan-wen war kräftig, aufgeweckt und geistvoll. Seine
Erscheinung war sehr ausgezeichnet. Sein Angesicht hatte sieben
Sterne. Er stand in seiner Jugend mit 0|J Lieu-tan 1 aus
dem Reiche Jj Pei auf gutem Fusse. Lieu-tan rühmte ihn einst
und sagte: Hoan-wen hat Äugen gleich purpurnen Steinen.
Sein göttlich ehrwürdiger Bart bildet Ausspannungen von Igelstacholn.
— Hoan-wen wurde hierauf zum Geniale der Kaisertochter
von Nan-khang erwählt 2 und erhielt das Lehen eines
zu der fünften Classe gehörenden Lehensfürsten von Wan-ning.
Er wurde an der Stelle eines Anderen zum Statthalter von
Lang-ye und nach wiederholter Versetzung zum stechenden
Vermerker von Siü-tscheu ernannt.
Hoan-wen war mit J|1 Yü-yi, Lehensfürsten von
Tu-ting, befreundet, und sie bestellten sich immer in den Angelegenheiten
von Ning-thsi. Yü-yi empfahl ihn einst
dem Kaiser Tsching, 3 indem er sagte: Hoan-wen hatte in seiner
Jugend männliche Entschlossenheit. Möge ihm der Kaiser nicht
wie einem gewöhnlichen Menschen begegnen, ihn nicht wie
einen gewöhnlichen Eidam halten. Möge man ihm die Aufträge,
in denen eben berufen wird, ertheilen und auf seine grosse
Thatkraft, mit der er bei Gefahr Hilfe bringt, vertrauen.
Nach dem Tode Yü-yi’s ernannte man Hoan-wen zum
Beaufsichtiger der Sachen der Kriegsheere von King-tscheu,
Liang-tscheu und Sse-tscheu, zu einem den Westen beruhigenden
Heerführer, stechenden Vermerker von King-tscheu, zu einem
die südlichen Barbaren beschützenden Hiao-wei und lieh ihm
ein Abschnittsrohr. Um die Zeit war Li-sclii, König
des späteren Schö, unberühmt und schwach, und Hoan-wen
hatte die Absicht, in Schö Thaten zu verrichten.
1 Zur Linken des Zeichens ist noeli das Classenzeichen zu setzen.
2 Der Text enthält vor diesem Satze noch die ganz unverständlichen Worte
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tschung-meu war der verbannte Schwager des Königs Siuen von Tsin‘
schien zu gewagt, da weder ein Mann Namens Siin-tschung-mcu noch
ein König von Tsin in der Geschichte aufgefunden werden konnte.
3 In dem Texte Kaiser Ming, was unrichtig sein muss, da Hoan-wen bei
dem Tode des Kaisers Ming erst zwölf Jahre alt war.