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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

590  Werner.
Congruitäten,  die  in  den  vier  übrigen  Fällen,  in  welchen  ein
unpersönliches  Verbum  mit  einem  Suppositum  in  casu  obliquo
verbunden  erscheint,  hinwegfallen.  Für  diese  letztere  Art  von
Constructionen  wird  die  Benennung:  Modi  proportionabiles,  in
Anwendung  gebracht,  im  Unterschiede  von  den  Constructionen
per  modos  convenientes,  die  ihren  Namen  von  der  Convenienz
der  Constructibilia  in  Zahl  und  Person  haben.
Die  Congruitätsprincipien  der  Constructio  intransitiva
personarum  sind  durch  den  Modus  determinabilis  von  Seite  des
Constructibile  primum,  und  des  Modus  determmantis  von  Seite
des  Constructibile  secundum  gegeben.  Für  den  Fall,  dass  die
Determination  dem  Suppositum  angefügt  und  declinirbar  ist,
erscheinen  als  Principia  commuuia  congruitatis:  Modus  per  se
stantis  —  Modus  adjacentis,  als  Congruitätsmodi  der  Verbindung
des  Suppositum  mit  Adjectivis  denominativis,  relativis,  interrogativis,
  distributivis;  die  Principia  propria  der  Construction
sind,  der  Eigenart  dieser  vier  Adjectivarten  entsprechend:
Modus  denominantis  simpliciter  —  Modus  determinabilis  simpliciter ­
  ;  Modus  referentis  —  Modus  referibilis;  Modus  certiiicantis
  —  Modus  certificabilis;  Modus  distribuentis  —  Modus
distribuibilis.  Für  den  Fall,  dass  die  dem  Suppositum  angefügte ­
  Determination  indeclinabel  ist  (Conj.,  Adv.,  Praep.,  Interj.)
sind  die  speciellen  Congruitätsmodi:  Modus  conjungentis  —
Modus  conjungibilis;  Modus  contrahentis  oder  retorquentis  —
Modus  contrahibilis  oder  retorquibilis;  Modus  excludentis  —
Modus  exclusibilis;  1  Modus  affectus  —  Modus  afticibilis.  Für
den  Fall,  dass  das  Determinans  dem  Appositum  angefügt  erscheint, ­
  wiederkehren  die  zwei  Möglichkeiten  eines  declinablen
und  indeclinablen  Determinans.  Die  allgemeinen  Congruitätsprincipien ­
  dieser  Art  von  Verbindung  sind  dieselben,  wie  bei
der  Anfügung  des  Determinans  an  das  Suppositum.  Die  Principia ­
  propria  der  Verbindung  declinabler  Determinantia  mit
dem  Appositum  sind  von  Seite  des  Appositum  die  Significirung
per  Modum  esse  oder  der  speciellen  Benennung,  von  Seite  des
angefügten  Determinans  der  Significationsmodus,  welcher  die
1  Als  Determinanten  der  Supposita  sind  nur  Adverbia  von  exclusiver  Bedeutung
  verwendbar;  Adverbien  dieser  Art  sind  auch  die  einzigen,  welche
nicht  bloss  Verba  und  Participia,  sondern  auch  andere  Redetheile  determiniren
  können.  Gramm,  spec.,  c.  33.
            
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