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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizm  aier.

Man  lässt  euch  sieben  und  vierzig  Jahre  alt  werden,  das
wandelnde  Jahr  tritt  in  das  Keng-yin  (27).  Die  verborgenen
Erörterungen  des  grossen  Fürsten  sagen:  Die  sechs  Keng  (7)
sind  ein  weisses  vierfüssiges  Thier,  das  sich  in  der  Höhe  befindet. ­
  Sie  sind  der  gastende  Stern,  der  sich  in  der  Tiefe
befindet,  sie  sind  die  tödtliche  Luft.  Das  Jahr  ist  mit  dem
Lebensloose  gleich  gestellt,  das  Unheil  muss  vermieden  werden.
An  dem  zwei  und  zwanzigsten  Tage  des  zwölften  Monats,  an
dem  Tage  Ken-yin  (27),  dürfet  ihr  keinen  Gast  empfangen.  —
Lieu-yin  sprach:  Ich  werde  das  Amt  niederlegen,  mit  euch  in
die  Wildniss  zurückkehren  und  die  Krankheit  behandeln  lassen.
—  Tai-yang  sprach:  Es  wird  bewirkt,  dass  ihr  Kiang-tscheu
verwaltet,  ihr  könnt  das  Amt  nicht  niederlegen.  —  Lieu-yin
fragte:  Kehrt  Fürst  ^  Wen  nicht  mehr  zurück?  —  Tai-yang
sprach:  Wenn  Fürst  Wen  auch  zurückkehrt,  man  heisst  euch
dennoch  Kiang-tscheu  verwalten.  —  Plötzlich  geschah  es,  wie
er  sagte.
Im  neunten  Monate,  an  dem  Tage  Kiä-yin  (51)  um  die
Stunde  Schin  (9)  kam  ein  Wirbelwind  aus  Osten  und  drang
in  das  Kinderschiff  Lieu-yin’s.  Er  zog  nach  Westen  von  Gestalt
gleich  einem  Stücke  gebeizten  Taffets  von  fünf  bis  sechs  Klaftern
Länge.  Tai-yang  sprach:  Der  Wind  kommt  unter  dem
ITien-tschi  hervor,  unter  dem  Tsclii-ti  1  zieht  er  fort.
Der  Hien-tschi  ist  das  grosse  Tödten  der  Schwerter  und  Waffen,
er  ist  die  Ankunft  von  Tod  und  Trauer  um  die  Todten.
An  dem  Tage  Kiä-tse  (1),  um  die  Stunde  Schin  (9),
sammelte  man  in  dem  Inneren  des  Sammelhauses  eine  grosse
Menge  Knochen  und  vergrub  sie.  Lieu-yin  fragte,  wo  sie  seien.
Tai-yang  sagte:  Sie  sind  nicht  vor  das  Thor  des  Sammelhauses
des  Landstrichs  gekommen.
Lieu-yin  baute  im  Osten  des  Sammelhauses  ein  Thor.
Tai-yang  sagte  wieder:  Der  Osten  ist  die  Hürde  des  Himmels.
Unter  der  Hürde  eröffnet  man  das  Thor.  Man  hat  den  Kummer
wegen  des  Gefängnisses  des  Himmels.
Am  siebzehnten  Tage  des  zwölften  Monats  sagte  Tai-yang
wieder:  Der  Schalttag  ist  nahe.  Man  öffne  das  Thor  und  lasse
durch  fünfzig  Menschen  vorkehren  und  bewachen.  Zugleich

1  Hien-tschi  und  Tschl-ti  sind  zwei  Sternbilder.
            
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