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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Mühlbacher.

21.  Oetober  mit  ind.  VI  zu  843 ;  Loth.  107  Tardif  106  1  vom
3.  Jänner  mit  ind.  XI  zu  848  einzureihen.  Bei  einer  weiteren
Reihe  fehlt  die  Indiction.  So  gehört  Loth.  76  [B.  586]  Sehöpflin
1,  80  Chart,  s.  XVI  in  Kolmar  vom  18.  April  mit  a.  i.  1III
dem  Jahre  843  an  wie  Loth.  82  [B.  580]  vom  28.  August,
Loth.  95  [B.  590] 2  Heda  52  vom  21.  März  mit  a.  i.  XXVI  et
VI  zu  845,  Loth.  102  Forschungen  9,  409  vom  21.  Oetober
mit  um  eine  Einheit  höheren  Regierungsjahren  zu  846,  Loth.  113
[B.  603]  Grandidier  2 b ,  234  ex  tabul.  capit.  Argent. 3  mit  ci.  i.
XXX  et  X  zu  849;  wäre  aber  in  den  beiden  letzten  Stücken
die  Indiction  zu  ergänzen,  so  müsste  für  das  erstere  Diplom
nach  Massgabe  der  damals  üblichen  Neujahrs-Indiction,  wie  es
schon  Sickel  gethan,  die  Zahl  VIIII,  für  das  zweite  aber  gemäss
der  griechischen  Indiction,  die  jetzt  in  Geltung  ist,  die  bereits
erhöhte  Zahl  XIII  eingetragen  werden. 4
Bei  den  Urkunden  ohne  Datirung  wird  man  zu  unterscheiden ­
  haben  zwischen  denen,  deren  Datirung  verloren  ging,
und  jenen,  welche  schon  ursprünglich  undatirt  waren.  Gewähren
hier  in  der  Regel  die  Vorurkuuden,  für  welche  sie  nur  Ausführungsbestimmungen ­
  zu  geben  haben,  genaue  Anhaltspunkte,
so  sind  wir  dort  auf  die  inneren  Zeitmerkmale  angewiesen.
Doch  noch  ein  Gesichtspunkt  ist  zu  beachten,  den  erst  Ficker  5
in  helleres  Licht  stellte,  ,dass  die  Anwesenheit  des  Königs  am
Orte  vorzugsweise  von  den  Vorstehern  der  betreffenden  Kirchen
benutzt  wurde,  um  Verleihungen  und  Erneuerungen  zu  erwirken ­
  es  wird  also  für  die  Frage  der  Einreihung  datirungs-1
  Nach  Sickel  das  Original  verblasst  und  in  der  theilweise  vermoderten
Datirungszeile  a.  in  Italia  XX  et  in  Francia  VIII  von  einer  Hand
s.  XVI—XVII  ergänzt,  wie  Doublet  775;  Facs.  Mabillon  Dipl.  402.
2  Nach  K.  Pertz  M.  G.  überliefert  im  Chart.  Traiect.  s.  XI  im  britischen
Museum  und  den  aus  diesem  fliessenden  Lib.  Donat.  s.  XII  im  erzbischöflichen ­
  Archiv  zu  Utrecht,  dem  Chart.  Traiect.  s.  XIV  auf  dem
Archiv  in  Hannover  und  dem  Lib.  caten.  s.  XV  im  Capitelarcliiv  zu
Utrecht.  Die  Datirung  ohne  Varianten;  Heda  schöpft  aus  dem  letzteren.
3  Nur  Grandidiers  Druck  brauchbar.  Laguille  Hist.  d’Alsace  pr.  19  aus
derselben  Quelle  =  Bouquet  8,  386  ohne  Jahresangaben,  die  dieser  indess
richtig  ergänzt.
4  Der  Vollständigkeit  wegen  erwähne  ich  hier  noch  die  plumpe  Fälschung
Loth.  68  Muratori  Ant.  2,  197  mit  der  Datirung  Datum  suh  die  et  mense
augusto  ind.  V,  der  keine  echte  Vorlage  zu  Grunde  liegt.
5  Urkundenlehre  1,  144.
            
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