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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

lieber  einige  Wundermiinner  China’s.  A5

sich  die  Tugend  zu  Nutzen  und  kehrte  heim.  Er  liess  die
Strafe  zurück  in  dem  Palaste  von  U.  Jetzt  hat  der  grosse  König
nach  innen  keine  Versündigung,  nach  aussen  hat  er  keinen
Groll.  Er  wird  des  Himmels  grossen  Befehl  in  Empfang  nehmen,
der  Stufe  ohne  Ende  theilhaftig  werden.  Warum  sollte  man  dem
alten  Könige  von  Yuen,  der  sich  von  dem  Reiche  entfernt  und
das  Verderben  zurücklässt,  nachkommen?  —  Man  befolgte  dieses.
Als  jjj||  Tsu-yö  an  der  Stelle  seines  älteren  Bruders
Tsu-ti  die  Stadt  jjjft  Tsiao  niederhielt,  bat  er  Tai-yang,  die
Stelle  eines  mittleren  Vorstehers  des  Kriegsheeres  (4>  Ä  S)
zu  versehen  und  versetzte  ihn  dann  zu  der  Stelle  eines  Beaufsichtigers
  und  Beschützers.
Im  vierten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes  Yungtsch’ang
  (322  n.  Chr.),  Tag  Keng-schin  (17),  zur  Zeit  ^  pjj
Yü-tschung,  1  erhob  sich  ein  Sturm  aus  Südost  und  zersplitterte
Bäume.  Tai-yang  sprach  zu  Tsu-yö:  Im  zehnten  Monate  erscheinen
die  Räuber  gewiss  im  Osten  vor  der  Feste  von  Tsiao  und
gelangen  zu  dem  Süden  von  Li-yang.  Es  wird  dann  einen
Empörer  geben.  —  (Jj  ^jg  Wang-schin,  Vorsteher  der  Register,
glaubte  von  Tai-yang,  dass  er  eine  ungeheuerliche  Meldung
mache.  Tsu-yö  liess  Tai-yang  aufgreifen,  übergab  ihn  dem  die
Uebertretungen  Stechenden  (ti  ft)  und  liess  ihm  die  Speise
entziehen.  Tai-yang  sprach  fünfzig  Tage  hindurch  wie  früher.
Tsu-yö  erkannte,  dass  Tai-yang  göttliche  Kunst  besitze.  Er
verzieh  ihm  und  stellte  Wang-schin  zur  Rede.
Später  war  Wang-schin  eines  Verbrechens  schuldig  und
wurde  aufgegriffen.  Tai-yang  kam  ihm  zu  Hilfe.  Sün-yö  sprach
zu  Tai-yang:  Wang-schin  liess  dich  in  vergangenen  Tagen
binden.  Warum  kommst  du  ihm  jetzt  zu  Hilfe?  —  Tai-yang
sprach:  Wang-schin  kennt  nicht  die  Richtungen  des  Windes,
ich  hege  gegen  ihn  keinen  dauernden  Hass.  Er  verhängte  in
vergangener  Zeit  den  Hungertod.  Wenn  ich  ihn  ernähre  und
ihm  das  Leben  gebe,  wird  er  noch  immer  das  Vergessen
schätzen.  Reich  und  vornehm  sein  und  Armuth  und  Niedrigkeit
nicht  zurücksetzen,  ist  sehr  schwer.  —  Tsu-yö  hielt  dieses  für
gerecht.  Er  sah  Wang-schin  die  Schuld  nach  und  schenkte
Tai-yang  dreissig  Scheffel  Reis.
1  So  heisst  die  Stunde  ^  Sse  (O-
            
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