Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Ueber  einige  Wundermänner  China's.

43

Sün-hoen  liess  sofort  ab.  Am  Ende  des  Jahres  machte  Tsch’ang,  1
der  jüngere  Bruder  Tschin-min’s,  einen  Angriff  auf  Thang-yi.
Sün-hoen  entfloh  alsbald  für  sich  allein  und  war  gerettet.
Später  bewerkstelligte  der  die  Stelle  eines  Tuscliui
  bekleidende  Ma-wu  die  Erhebung  Tai-yang’s
zum  gebietenden  Vermerker  {)  des  Tu-schui.  Tai-yang
bat,  schleunigst  in  seine  Heimatli  zurückkehren  zu  dürfen.  Er
wollte  nach  Lö-yang  eilen,  als  im  Traume  ein  göttlicher  Mensch
zu  ihm  sagte:  Lö-yang  wird  verderben,  alle  Menschen  setzen
nach  Süden  über.  Nach  fünf  Jahren  muss  Yang-tscheu  einen
Himmelssohn  haben.  —  Tai-yang  glaubte  dieses  und  entfernte
sich  nicht.  Hierauf  stimmte  alles  mit  diesem  Traume  überein.
g||  Hoa-tan,  Statthalter  von  Liü-kiang,  fragte  ihn:
Wer  ist  es,  der  in  der  Welt  wieder  als  Räuber  auftreten
wird?  —  Tai-yang  antwortete:  Wang-ki.  —  Wider  Vermutken
empörte  sich  J  Wang-ki.
Tschin-mi  2  fragte  ihn:  Die  Menschen  sagen,  Kiang-nan
werde  die  vornehmen  Männer  j|||  ^  Ku-yen-sien  und
JSl  JlL  Ä  Tscheu-siuen-pei  haben.  Wird  dieses  so  sein?
—  Tai-yang  entgegnete:  Das  Geschlecht  Ku  erreicht  nicht  den
Schalttag.  Das  Geschlecht  Tscheu  sieht  nicht  den  achten  Monat
des  kommenden  Jahres.  —  Ying  3  starb  wirklich  am  siebzehnten ­
  Tage  des  zwölften  Monats.  Der  neunzehnte  Tag  war
ein  Schalttag.  Am  ersten  Tage  des  siebenten  Monats  des  nächsten
.lahres  verlor  Pei  4  das  Leben.
Der  den  Geschäften  des  Niederhaltens  des  Ostens  nachgehende ­
  mittlere  Leibwächter  jj||  []:j|  Tsch’ang-I  erhob  Tai-yang
zum  gebietenden  Vermerker  des  Reichsgehilfen.  Um  diese  Zeit
wurde  5]  J|H  Sse-ma-yang  Befehlshaber  von  U-tsch’ing.
Als  er  in  Eile  sein  Amt  antreten  wollte,  sagte  Tai-yang  zu  ihm:
Ihr  sollt  euch  sehr  hüten,  den  Angestellten  der  Gerichte  überliefert ­
  zu  werden.  —  Später  wurde  Sse-ma-yang  wirklich  an-1

  In  dem  Zeichen  für  diesen  Namen  ist  [j  rechts  über  den  verlängerten
unteren  Strich  des  Zeichens  fr  zu  setzen.
2  Das  erste  Zeichen  in  diesem  Namen  ist  |Jlj|  (tschin),  das  zweite  ist
(mi)  mit  dem  zur  linken  Seite  stehenden  Classenzeiclien  j=j  (mö).
3  Ying  ist  jjgpj  Ku-ying.  Yen-sien,  welches  oben  in  dem  Namen
vorkommt,  ist  sein  Jünglingsname.
4  Im  ^  Tscheu-khi,  dessen  Jünglingsname  Siuen-pei,  hier  abgekürzt  Pei.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.