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Siclcel.
und gleiche Gestalt erhält. Hier zeigt sich eine gewisse Freiheit
nur noch in dem Wechsel zwischen den verschiedenen
Formen für den gleichen Laut. Findet sich z. B. in St. 233
viermal geschrieben viscbeki, zweimal vt, ferner viermal vu
für den Anlaut von Ortsnamen, und des weitern in St. 559
vtriusque, vinetis, vlterius, vt, vasorum, videlicet, vineae, volumus,
also ziemlich häufiger Gebrauch der spitzen Gestalt von
U, so stossen wir in St. 236 nur einmal auf vinetis und in
St. 277 auf gar keinen gleichen Fall. Eigenthümlich ist der
Wechsel zwischen A des cursiven und des Minuskel-Alphabets.
Liutolf C. scheint an letzteres gewöhnt zu sein, dem Herkommen
nach aber doch jenes anwenden zu wollen; aber er
vergisst sich zuweilen und schreibt eine Zeile hindurch und
noch länger nach seiner eigenen Gewohnheit und kehrt dann
erst wieder zu der cursiven Form zurück. .Doch es würde zu
weit führen, in alle diese Details der Schrift zu gehen. Das
grosse und das kleine Facsimile werden genügen, meinen Ausspruch
zu belegen, dass sich trotz allerlei Variationen hier
doch die gleiche Hand erkennen lässt.
Ich will noch auf einige andere Eigenschaften dieser Stücke
aufmerksam machen. Schon aus den Abbildungen von St. 233
und 236 wird ersichtlich, dass sich der Schreiber bei Eigennamen
und Satzanfängen, aber auch sonst ziemlich häufig
grosser Anfangsbuchstaben bedient: in den acht Contextzeilen
von St. 233 finden sich deren 28. Vereinzelte Anwendung der
Initialen lässt sich nun allerdings zu jeder Zeit nachweisen,
aber die Zunahme springt hier und in anderen ziemlich gleichzeitigen
Schriftstücken ins Auge. Ich hebe z. B. die von Otbert
geschriebenen Diplome St. 179, 217, 218, 251 u. s. w.
hervor, in denen bald die Namen, bald die Worte der Pertineuzformeln,
bald die die Sätze oder Satztheile beginnenden Worte
mit ersichtlicher Absicht grosse Anfangsbuchstaben erhalten;
in St. 251 sind sogar für den Namen Billinc lauter Majuskeln
angewandt. Auch andere Notare dieser Jahre, welche in mehrfacher
Beziehung Otbert nahe stehen, wie die Schreiber von
St. 221, 244, 246, 275, 283, beobachten den gleichen Brauch.
Bei jedem dieser Männer spricht aber der eine oder andere
Umstand für Herkunft aus dem Westen des Reichs: Otbert
steht mit Echternach, der Scriptor von St. 221 mit S. Maximin