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Zim m ermann.
glücklichem Ende, dessen einen Pol das kleinstmögliche, den
anderen das grösstmögliche Glück, das nur eingebildete Glück
und die ewige Seligkeit ausmachen. Jenes lässt sich zwar weder
erhoffen noch mitfühlen, weil es eben gar nicht vorhanden ist;
desto herzlicher lässt sich über die Thorheit des eingebildeten
Glücklichen lachen, da sic ihn nicht wie das eingebildete Unglück
quält, sondern beseligt. Dennoch, da diese Einbildung
nicht ewig währen kann, mischt sich ein Vorgefühl des dann
unausbleiblichen Unglücksgefühles nebst vorgefühltem Mitleid
und dem Gefühl der Befriedigung darein, dass dem Menschen
bei so wenigem wirklichen Glück wenigstens die Fähigkeit
innewohnt, in der Einbildung glücklich zu sein. Diese als
niemals endendes ununterbrochenes Glück stellt den denkbar
glücklichsten Ausgang dar, bei dem jede weitere Furcht vor
nachmaligem Glückswechsel und jeder Anlass zu Mitleid durch
die Aufnahme ins Elysium, ins Paradies oder in den Himmel
der Seligen ausgeschlossen ist. Jenes macht den Gegenstand
der Posse, dieses jenen des vollkommensten Schauspiels (Himmelfahrt
des Gekreuzigten, Aufnahme des Herakles in den
Olymp) aus; zwischen beiden Extremen schwanken die Grade
von Hoffnung und Mitfreude mit Ab- und Zunahme des angeschauten
Seligkeitsquantums auf und ab, indem mit jeder Beschränkung
desselben auf Mass und Zeit der (schlechte) Neid,
dass Andere glücklicher seien und die quälende Furcht vor
Wechsel zum Schlimmeren nach Ablauf der Zeitfrist sich
einfindet.
Das vollkommenste Trauer- und das vollkommenste Schauspiel,
die sichtbare Hölle und der sichtbare Himmel (Elysium
und Tartarus, Iran und Turan) bilden Nadir und Zenith, in
deren Mitte in gleichem Abstand von beiden das vollkommene
Lustspiel und die vollkommene Posse, das sichtbare unglückliche
und das sichtbare glückliche Leben, dessen Glück und Unglück
nur in der Einbildung besteht, sich bewegen. Jenen entsprechen
wie in den Betroffenen selbst die Gefühle absoluter Unseligkeit
und Seligkeit, so in dem Beschauer das absolut unselige
Mitgefühl der Un-, wie das absolut selige Mitgefühl der Seligkeit;
diesen diejenige von Furcht und Hoffnung, Mitleid und
Mitfreude, zwar nicht absolut, aber doch relativ freie Apathie,
welche die Einsicht der Thorheit und das Lachen über den