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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Biographie  und  Corrospondenz  Johannes  Reuchlin’s.

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freut  sieh,  dass  England  durch  seine  Sympathie  für  ihn  aus  der
Brittania  —  Capnionia  werde.
Nr.  XXVI.  M.  Hummelberger  an  J.  Reuclilin
20.  Februar  1517.  Lob  der  Vertheidiger  Reuchlin’s  und  Angaben ­
  über  den  Verlauf  des  Processes,  besonders  Interessantes
über  Garganus  und  die  Sympathien,  welche  Reuclilin  in  Rom
geniesse.
Nr.  XXVII.  M.  Hummelberger  an  Ernst  Hess  7.  März
1518.  Erinnerungen  an  die  römische  Societät  und  die  gemeinsamen ­
  Freunde,  Wunsch  II.’s,  von  Reuchlin  einen  Brief  zu
bekommen  und  Nachrichten  über  sein  Leben  in  der  Heimat.
Nr.  XXVIII.  Reuchlin  an  M.  Hummelberger  2.  Juli
1518.  R.  entschuldigt  sein  langes  Stillschweigen  mit  seinem
Leiden,  für  das  er  Heilung  im  Bade  gesucht,  und  gibt  Einiges
an  über  Lesen  und  Schreiben  des  Hebräischen.
Nr.  XXIX.  M.  Hummelberger  an  Reuchlin  14.  Juli
1519.  H.  schildert,  welch’  grosse  Sorge  um  Reuchlin  er  wegen*
der  Belagerung  Stuttgarts  durch  das  Bundesheer  empfunden,
wie  er  für  ihn  gefürchtet,  dass  er  des  Archimedes  Schicksal
erleiden  könne,  spricht  seinen  Unmuth  über  den  Herzog  von
Würtemberg  aus  und  lässt  seinen  Gönner  Christ,  v.  Schwarzenberg, ­
  den  er  sehr  lobt,  und  Melanchthon  grüssen.
Nr.  XXX.  M.  Hummelberger  an  Reuchlin  19.  Juli
1519.  H.  bewundert  Reuchlin’s  Seelenruhe,  vergleicht  dessen
gegenwärtige  Situation  mit  seiner  früheren,  tadelt  Ulrich  von
Würtemberg.  Er  habe  die  Wünsche  Froben’s  berücksichtigt  und
die  ,sclieda  mendaciorunP,  wie  es  dieser  gewünscht,  veröffentlicht.
Nr.  XXXI.  Reuchlin  an  M.  Hummelberger  13.  August
1519.  Lobeserhebungen  Hummelberger’s,  Klagen  über  die  politischen ­
  Verhältnisse,  vor  Allem  über  die  Lässigkeit  des  schwäbischen ­
  Bundes.
Nr.  XXXII.  M.  Hummelberger  an  J.  Reuchlin
30.  November  1519.  H.  versichert  abermals  seine  freundschaftlichen ­
  Gesinnungen,  fragt  an,  wo  Reuchlin  weilen  werde,
empfiehlt  den  Baetzius  und  drückt  sein  Missfallen  über  die
Controverse  zwischen  Melanchthon  und  Eck  aus.
Nr.  XXXIII.  M.  Hummelberger  an  J.  Baetzius
30.  November  1519.  H.  macht  ihm  Muth,  vor  Reuchlin  zu
treten,  und  gibt  seiner  Missbilligung  über  die  schlechten  Priester
            
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