Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

120

Horawitz.

Phraseologie  gehalten,  bietet  offenbar  die  erste  Spur  einer  Annäherung ­
  M.  Hummelberger’s  an  Reuchlin,  den  er  ,saeculi
nostri  decus  perinsigne*  nennt.  Herkmann,  Mönch  von  Salmansweiler,
  wo  sich  Hummelberger  befindet,  habe  ihm  Muth
zu  diesem  ersten  Schreiben  an  den  grossen  Gelehrten  gegeben.
Nr.  II.  M.  Hummelberger  an  Mutianus  Rufus  1.  September ­
  1514.  Hummelberger  drückt  Mutianus  Rufus  seine
Freude  darüber  aus,  dass  auch  er  Reuchlin  verehre  und  die
Ka%'no\j.aGV.-{aq  hasse.  H.  hofft,  dass  diese  nichts  gegen  Reuchlin,
der  die  Wahrheit  sei,  vermögen  würden.
Nr.  III.  M.  Ilummelberger  an  Beatus  Rhenanus
11.  December  1514.  Hummelberger  spricht  B.  Rhenanus  gegenüber ­
  seine  Ploffnung  auf  Reuchlin’s  Sieg  aus.
Nr.  IV.  M.  Hummelberger  an  Beatus  Rhenanus
28.  Januar  1515.  H.  schildert  den  Cardinal  S.  Crucis  Bernhardinus,
  den  Gönner  Hochstraten’s,  und  freut  sich,  dass  dieser
doch  nicht  durchgedrungen.
Nr.  V.  Caspar  Ursinus  Silesius  an  M.  Hummelberger ­
  9.  Februar  1515.  U.  Velius  lobt  Reuchlin  und  glaubt,
dass  die  Sykophanten  doch  nichts  erreichen  werden.
Nr.  VI.  M.  Hummelberger  an  Heinrich  Bebel
10.  März  1515.  Bericht  über  den  Krieg  der  Perser  und
Türken,  Hoffnung,  dass  der  Türken  Ende  herannahe,  die
Ungarn  gegen  sie  aufstehen  und  auch  die  deutschen  Fürsten,
ihre  inneren  Zwistigkeiten  aufgebend,  die  Waffen  gegen  jene
ergreifen  werden.  Gute  Wünsche  für  Reuchlin’s  Sache.
Nr.  VII.  M.  Hummelberger  an  Caspar  Ursinus
1.  August  1515.  Nachrichten  über  Galatinus,  der  Reuchlin’s
Behauptungen  als  katholische  erwiesen  und  in  einer  literarischen
Arbeit  für  jenen  eingetreten;  Wunsch,  Ursinus’  Werke  kennen
zu  lernen,  und  Lob  Kaiser  Maximilians  in  der  bekannten  Weise.
Nr.  VIII.  M.  Plummelberger  an  Heinrich  Bebel
17.  August  1515.  II.  fragt,  was  Bebel  und  dessen  Collegen
geschrieben  hätten,  berichtet  über  das  Werk  des  Galatinus,
die  Seeschlacht  bei  den  liparischen  Inseln,  über  den  italienischen ­
  Krieg,  die  Parteien  zu  Rom  und  dessen  Einwohner.
Nr.  IX.  M.  Hummelberger  an  Reuchlin  28.  August
1515.  Ausfälle  gegen  Reuchlin’s  Gegner,  Angaben  über  das
Werk  des  Galatin.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.