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Pfizmaier.
Als es Tag wurde, entsandte der Kaiser auf den Rath
^ a!j!b Tsch’ang-hoa’s, den in der Mitte der Vorhalle befindlichen
Heerführer 'jg* Wang-kung-tsi. Derselbe winkte
der Menge mit einer Tseu-yü-Falme 1 und rief: Der König von
Thsu hat die höchste Verkündung erlogen! — Die Menge
warf jetzt die Waffen weg und entlief. Wei, an dessen Seite
sich kein einziger Mensch mehr befand, gerieth in Bedrängniss
und wusste nicht, was er tliun solle. Bloss ein vierzehnjähriger
Sclave bestieg einen Rinderwagen und wollte zu Wangtung
in Thsin enteilen. Der Kaiser schickte einen Anmeldenden
und befahl Wei in einer höchsten Verkündung, in das Lager
zurückzukehren. Man ergriff Wei in der verschlossenen Abtheilung
J|f Wu-fen und stellte ihn vor den Beruhiger des
Vorhofes.
Eine höchste Verkündung besagte: Wei erlog die Anordnungen
und tödtete zwei Fürsten, Vater und Sohn. Ferner
wollte er die Diener des Hofes hinrichten und vernichten lassen
und entwarf Gesetzwidrigkeiten. — In Folge dessen enthauptete
man ihn. Er war um die Zeit einundzwanzig Jahre alt. An
demselben Tage erhob sich ein Sturmwind mit Donner, Regengüssen
und Blitzschlägen.
In einer höchsten Verkündung hiess es: Der Fürst von
Tscheu beschloss die Hinrichtung der zwei Oheime. Kaiser
Wu von Hoan entschied über die Gefangennehmung des Sohnes
Ping. Es war etwas, dessen man sich nicht entschlagen konnte.
Der Beruhiger des Vorhofes meldete, Wei sei bereits nach
dem Gesetze schuldig befunden. Meine Gefühle sind Trauer
und Schmerz. Das Leid bricht bei mir hervor.
Vor seinem Tode nahm Wei aus seinem Busen eine auf
grünes Papier geschriebene höchste Verkündung und zeigte sie
unter Thränen dem die Strafe beaufsichtigenden obersten Buchführer
Lieu-sung, indem er sagte: Ich empfing die
höchste Verkündung und handelte darnach. Ich meinte, es sei
für die Landesgötter. Jetzt wieder begehe ich ein Verbrechen.
Ich stelle meinen Leib unter den Schutz des früheren Kaisers.
Da ich Unrecht in solchem Masse erleide, ist es ein Glück,
1 Das Tseu-yii ist ein gerechtes und menschliches Thier von dem Pferdegeschlechte.