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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Ueber  einige  Wundermänner  China’s.

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Indem  sie  Khieu-mo-lo-schi  zurücldiess,  sagte  sie  zu  ihm:  Die
tiefe  Lehre  des  Buches  Fang-teng  kann  nicht  erwogen
werden.  Sie  der  östlichen  Erde  zu  überliefern,  hast  bloss  Du
die  Kraft.  Jedoch  für  Dich  ist  sie  von  keinem  Nutzen.  Auf
welche  Weise  kann  dieses  geschehen?  —  Khieu-mo-lo-schi
sprach:  Ich  muss  die  grossen  Umgestaltungen  in  Umlauf  bringen
und  überliefern.  Ist  es  auch  mühevoll,  es  thut  mir  nicht  leid.
—  Als  seine  Mutter  in  Thien-tschö  ankam,  hatte  er  den  Weg
vollendet.  Er  stieg  zu  der  dritten  Wirklichkeit  empor.
Alle  Reiche  der  westlichen  Gränzen  beugten  sich  vor  der
göttlichen  Begabung  Khieu-mo-lo-schi’s.  Wenn  er  kam,  um
die  heiligen  Bücher  zu  erklären,  knieten  alle  Fürsten  neben
seinem  Sitze  und  Messen  ihn  beim  Emporsteigen  auf  sie  treten.
Fu-kien,  König  der  früheren  Thsin,  der  dieses  hörte,
hatte  im  Geheimen  die  Absicht,  Khieu-mo-lo-schi  entgegen  zu
ziehen.  Um  diese  Zeit  meldete  der  grosse  Vermerker  an  dem
Hofe:  Ein  Stern  erscheint  in  der  theilenden  Wildniss  des  auswärtigen ­
  Reiches.  Der  grosse  Verstand  wird  eintreten  und  das
mittlere  Reich  stützen.  —  Fu  -  kien  sagte:  Ich,  der  Kaiser
habe  gehört,  dass  in  den  Ländern  der  westlichen  Gränzen
Khieu-mo-lo-schi  lebt.  Sollte  es  nicht  dieser  sein?  —  Er  entsandte ­
  jetzt  S  *  Liü-kuang,  den  Heerführer  der  muthigen
Reiter  und  Andere  an  der  Spitze  von  siebenmalzehntausend
Kriegern,  damit  sie  im  Westen  Khieu-thse  angreifen.  Fu-kien
sagte  zu  Liü-kuang:  Wenn  Du  Khieu-mo-lo-schi  fängst,  so
schicke  ihn  durch  die  jagende  Post.
Das  Kriegsheer  Liü-kuang’s  war  noch  nicht  angekommen,
als  Khieu-mo-lo-schi  zu  Pe-schün,  König  von  Khieuthse,
  sprach:  Das  Loos  des  Reiches  ist  das  Schwinden.  Ein
gewaltiger  Feind  wird  aus  der  Gegend  unter  der  Sonne  kommen.
Man  soll  ihn  mit  Achtung  aufnehmen,  man  stelle  sich  nicht
seinen  Schwertspitzen  entgegen.  —  König  Pe-schün  befolgte
dieses  nicht.  Er  liess  die  Streitmacht  ausrücken  und  kämpfen.
Liü-kuang  schlug  sie  sofort  und  fing  Khieu-mo-lo-schi.  Als  er
sah,  dass  dieser  noch  jung  war,  machte  er  sich  über  ihn  wie
über  einen  gewöhnlichen  Menschen  lustig.  Er  gab  ihm  mit  Gewalt ­
  eine  Tochter  des  Königs  von  Khieu-thse  zur  Gattin.
Khieu-mo-lo-schi  wehrte  sich  dagegen  und  nahm  sie  nicht  an.
Er  hatte  grosse  Mühe,  sich  zu  entschuldigen.  Endlich  sagte
            
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