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folgen. Er bringt Täuschung- in die grosse Sache der Menschen.
— Ko-nuan entgegnete: Wenn man nicht den Sieg erlangt,
so unterziehe ich mich der Hinrichtung durch die Axt.
Bewältigt man aber, so ist der Reichsgehilfe zur Linken ein
Mann ohne Berathung. — Liü-kuang befolgte dieses und siegte.
Er verglich Kö-nuan mit einem grossen Rohre (jjif ^)- Er
gesellte sich gewöhnlich zu ihm in dem Zelte und berieth sich
mit ihm im Geheimen.
Liü-liang wollte ^ ^ Khe-fö-khien-kuei, König
des westlichen Thsin, angreifen. Kö-nuan machte dagegen
Vorstellungen und sagte: Jetzt ist das grosse Weiss (Merkur)
noch nicht zum Vorschein gekommen. Es ist nicht angemessen,
das Heer in Bewegung zu setzen. Wenn es auszieht, erwirbt
es gewiss keine Verdienste. Am Ende wird es geschlagen
werden. — ^ ||§ Ku-yao, der als grosser Vermerker Gebietende,
meinte, man müsse das Gebiet von ^ pH Thsin-lung
in Besitz nehmen und die Feste Kin-tsch’ing erobern.
Liü-kuang hiess ihn bei Kö-nuan anfragen. Dieser sprach im
Geheimen zu Liü-kuang: Gestern fiel ein Meteor im Osten
nieder. Es wird zu Boden liegende Leichname und todte Anführer
geben. Erlangt man auch diese Feste, der Kummer
besteht .darin, dass man sie nicht behauptet. In der ersten
Decade des ersten Monats wird das Eis des gelben Flusses
sich lösen. Wenn man nicht bei Zeiten übersetzt, so ist zu
fürchten, dass grosse Veränderungen entstehen. — Zwei Tage
später erfuhr man die Niederlage. Als Liü-kuang das Heer zurückgeführt
und den Fluss übersetzt' hatte, schmolz das Eis. Die
Menschen beugten sich vor dieser göttlichen Bestätigung. Liükuang
ernannte Kö-nuan zum beständigen Aufwartenden von
den zerstreuten Reitern und zum grossen Beständigen.
Später erkannte Kö-nuan, dass Liü-kuang, weil er von
Jahren alt war, Niederlagen erleiden werde. Er griff daher
mit Wang-tsiang, der bei Liü-kuang die Stelle eines
Vorgesetzten des Pfeilschiessens bekleidete, zu den Waffen und
erregte Aufruhr. Als das Volk hörte, dass Kö-nuan zu den
Waffen greife, gingen Alle, in Betracht, dass alle Dinge, die
ein höchstweiser Mann unternimmt, zu Stande kommen, einander
voran und folgten ihm, als ob sie es nicht erreichen
würden. Kö-nuan hielt dafür, dass an die Stelle Liü-kuang’s