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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfi  zmaier.

ihm  ihre  Kunst  lernten,  waren  mehrere  hundert.  Sie  wohnten
ebenfalls  in  Höhlen.
Gegen  das  Ende  der  Jahre  Schi-ki-lung’s  verliess  er  seine
Gefährten  und  kam  nach  Tschang-ngan.  Er  verbarg  sich  in
dem  Gebirge  von  Tschung-schan,  baute  eine  Hütte  und  wohnte
daselbst.  Seine  Schüler  erfuhren  dieses  und  gingen  ihm  wieder
nach.  Er  übersiedelte  jetzt  nach  dem  Gebirge  Tao-scheu.
Fu-kien,  König  der  früheren  Thsin,  fordete  ihn
mehrmals  zu  sich.  YVang-kia  erhob  sich  nicht.  Von  den  Fürsten
und  Lehensfürsten  abwärts  machten  sich  Alle  in  eigener  Person
auf  und  begaben  sich  zu  ihm.  Die  mit  ihm  befreundeten  und
ihn  schätzenden  vorzüglichen  Männer  verehrten  ihn  insgesammt
als  ihren  Lehrer.  Wenn  man  ihn  um  Dinge  des  gegenwärtigen
Zeitalters  befragte,  antwortete  er  immer  der  Frage  gemäss.  Er
liebte  es,  Gleichnisse  zu  gebrauchen  und  that  als  ob  er  scherzte.
Wenn  er  von  zukünftigen  Dingen  sprach,  waren  seine  Worte  gleich
einer  Vorhersagung.  Um  die  Zeit  konnten  Wenige  es  verstehen.
Wenn  die  Sache  geschehen  war,  fand  sich  alles  bestätigt.
Als  Fu-kien  im  Süden  Eroberungszüge  machen  wollte,
schickte  er  einen  Abgesandten  an  Wang-kia  und  liess  ihn
befragen.  Wang-kia  sprach:  Der  Diamant  ist  die  Feuergränze.
—  Mit  diesen  Worten  bestieg  er  das  Pferd  des  Abgesandten,
richtete  das  Kleid  und  die  Mütze  und  ritt  langsam  mehrere
hundert  Schritte  weit  in  östlicher  Richtung.  Dann  peitschte  er
das  Pferd  und  sprengte  zurück.  Das  Kleid  ausziehend,  Mütze
und  Schuhe  wegwerfend,  kehrte  er  nach  Hause,  stieg  von  dem
Pferde  und  setzte  sich  auf  ein  Bett.  Er  sprach  nicht  ein  einziges
Wort.  Der  Abgesandte  kehrte  zurück  und  brachte  die  Meldung.
Fu-kien  ward  nicht  aufmerksam.  Er  schickte  nochmals  und
fragte  ihn:  Wie  steht  es  mit  dem  Glücke  meines  Zeitalters?
—  Wang-kia  antwortete:  Noch  nicht  die  Mitte.  1  —  Alle  hielten
dieses  für  eine  glückliche  Vorbedeutung.  Im  nächsten  Jahre,
dem  Jahre  ^  ^Jc  Khuei-wi  (383  n.  Chr.),  wurde  Fu-kien  in
Hoai-nan  geschlagen.  Die  Worte  Wang-kia’s  hatten  demnach
die  Bedeutung:  In  dem  Jahre  wi  hat  man  das  Verderben
($k  y (m 9)-^
  *  Wi-yang  ,noch  nicht  die  Mitte 4  hat  die  Bedeutung  4^  pan
j  Hälfte 4 .

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