Aufzeichnungen aus dem Reiche I-sö.
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(juki)-ni furi-homerare-tari-to iii-wo
(dai)-nite via
ari-keri.
Einst war ein Mann, dessen Gebieter, dem er von Jugend
auf gedient hatte, das Haupthaar ablegte. Im ersten Monate
des Jahres sollte er sich zu ihm begeben. Da er einen öffentlichen
Dienst in dem Palaste hatte, konnte er sich nicht immer
zu ihm begeben. Doch er verlor seine ursprüngliche Neigung
nicht, und sein Besuch fand statt. Die Menschen, welche ehemals
gedient hatten, die Zugetheilten und die im Inneren Aufwartenden,
kamen in Menge zusammen. Es war im ersten
Monate des Jahres, und um das Wort vorzubringen, reichten
sie den hohen Wein. Der Schnee fiel, als ob man ihn ausschiittete,
und es hörte den ganzen Tag nicht zu schneien auf.
Alle waren berauscht, und es wurde ein Gedicht verfasst,
welches zum Gegenstände hatte, dass man durch das Schneegestöber
eingeschlossen war.
(Omo) je-domo (mi)-wo »i. ivakene-ba me-garesenu
JÜ"; (juki)-no tsumoru-zo waga kokoro naru.
Obgleich es wünschend, | wenn wir uns nicht zertheilen,
der vor den Augen sich nicht trennende | Schnee sich häufend,
er ist unser Herz. 1
To (jorne) ri-kere-ba | mi-ko ito ita-u aware-kari- ^
(tama) i-te fp (mi)-zo nugi-te (tama) jeri-kari.
Als man dieses Gedicht hersagte, war der Kaisersohn
sehr schmerzlich betrübt. Er zog das kaiserliche Kleid aus
und machte es zum Geschenke.
(Mukasi) Jjj^ (otoko) tsu-nn |g|j (kuni) mubara-no
kowori | asi-ja-no |{J (sato)-ni siru-josi-site | iki-te (sumi)-keri.
(Mukasi)-no (uta)-iri.
Einst hatte ein Mann in dem Dorfe Asi-ja, Kreis Mubara,
Reich Setsu, seine Besitzung. Er ging hin und wohnte daselbst.
In einem alten Gedichte heisst es:
Asi-no Jg (ja)-no nada-no shoo-jaki itoma-nami tsuge-no
wo-gusi-mo sasazu ki-ni-kßri.
1 In dem Ko-kon-siu enthalten.