P f i z m a i e r.
66
Mnkasi \ ^ (otoko) i-se-no j|| (kuni)-ni wite | ild-t.e
awan-to i-i-heve-ba l ~k (womina).
Einst weilte ein Mann in dem Reiche I-se und sagte,
dass er fortziehen und begegnen werde. Das Weib sagte:
O-o-jodo-no fama-ni ofu-tefu Ä (mi) ru-kara-ni
(kohoro)-wa naki-nu katarawane-domo.
Die an O-o-jodo’s | Strande wachsen, wie man sagt, |
zwischen den Seefichten | hat das Herz geweint, | sprach man
auch mit einander nicht.
to | i-i-te | masi-te tsure-na-kari-kere-ba | otoko.
Sie war hierauf noch grausamer. Der Mann sagte:
(Sode) nurete ama-no kari-fo-su wada-tsu-umi-no M
(mi) ru-wo afu-nite jaman-to-ja suru.
Indess der Aermel feucht, | die der Fischer als Aehren
schneidet, j der Seefichte | der Seestrasse wenn man begegnet,
will man wohl innehalten.
Das Weib sagte:
Iwa-ma-jori ofuru (mi) rn me si tsure-naku-ba siwo-fi
siwo-mitsi kai-mo ari-nan.
Zwischen Felsen hervor | wachsend die Seefichte, | grausam
wenn sie ist, | wird die Ebbe, wird die Fluth j eine Hilfe
auch sein.
Der Mann sagte wieder:
Namida-ni-zo nure-tsutsu siworu Ift (jo)-no A (fito)-no
tsuraki kokoro-wa (sode)-no sidzuku-ka.
Von den Thränen befeuchtet, unter Weinen, | die Menschen
der Welt, j betrübten Herzens, | ihr Aermel, träufelt er?
Jo-ni afu koto kcttaki | A (womina)-ni nan.
Es war ein Weib, das sich mit der Welt unmöglich befreunden
konnte.
Miru, durch ^ ,Seefichte 1 ausgedrückt, ist eine
Wasserpflanze von der Gestalt einer blätterlosen Fichte. Da
sie auf Felsen wächst und die Farbe nicht wechselt, haben
die Zeichen für ,Seefichte' in diesem Werke die Aussprache
tsure-naku-ba ,wenn man grausam ist“. Miru me mag als
gehendes Auge' betrachtet werden und ein Wortspiel sein.
Kai-aru bedeutet das Gegentheil von kai-nasi ,nutzlos'.
Man leitet es von kabi jKnospe' ab.