Aufzeichnungen aus dem Reiche t-se.
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Bei Tagesanbruch setzte man zu dem Reiche Wowari über. 1
Die Priesterin war die zu den Zeiten von Midzu-no Wo lebende
Tochter des Kaisers Mon-toku, die jüngere Schwester des
Kaisersohnes Kore-taka.
Kari-no tsukai ,Abgesandter der Jagd' war der Inhaber
eines bedeutenden Amtes. In den alten Zeiten waren deren
acht. Man vertheilte sie und schickte sie in alle Reiche der
Königsgränze und der sieben Wege, damit sie untersuchen,
wie die Statthalter mit dem Volke verfahren. Was sie mit
der Jagd zu thun hatten, wird nicht angegeben.
Sai-gü ,Palast des Gebetes' (mit Kojelauten) ist die
Priesterin des Tempels von I-se. Wenn der Kaiser Töchter
hatte, bekleidete immer eine Tochter des Kaisers diese Stelle.
Warete soll an dieser Stelle den Sinn von wari-naku-te
,gewaltsam' haben. Letzteres ist die Abkürzung von
koto-wari-naku-te ,ohne Eintheilung, ohne Ordnung'.
Statt der Worte fata ito aivazi bringt ein Citat des Wakun-siwori
bloss fata awazi. Ito, welches schwer einen Sinn
gibt, ist ausgelassen.
Tsukai-zane wird in dem mit wahren Schriftzeichen geschriebenen
I-se-mono-gatari durch m ÜL ausgedrückt. Es
hat den Sinn von ,Vorgesetzter der Abgesandten' und
bezeichnet den Vorzüglichsten unter den Abgesandten (tsukai-no
naka-ni mune-to suru fito).
Ne-fito-tsu, in dem mit wahren Schriftzeichen geschriebenen
Texte durch Ä # ,Mitternacht' ausgedrückt, ist die Zeit
um die neunte Stunde der Nacht, eigentlich die Stunde Ne
und ein Viertel, d. i. 11 Uhr Nachts. Nach einer alten
Bestimmung wurde eine Stunde (zwei Stunden der unseligen)
in vier Theile (koku) getheilt. Die zwölf Stunden des Tages
und der Nacht enthielten somit acht und vierzig solcher Theile,
deren jeder von der Länge einer halben europäischen Stunde.
Es wird vermuthet, dass dieses die Anordnung des Kaisers
Ten-tsi gewesen.
In den Worten saki-ni tatete fito tateri bedeutet fito höchst
wahrscheinlich die Zahl Eins und tatete tateri ist ein wiederholtes
Wort.
1 Die Reiche I-se und Wowari sind durch einen schmalen Meerbusen getrennt.