Aufzeichnungen aus dem Reiche T-se.
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sibasi (aru)-ni iz (womina)-no (moto)-jori p^J (kotolia)-iva
naku-te.
Einst war ein Mann, der in das Reich I-se als Abgesandter
der Jagd reiste. Der Vater der Priesterin von I-se hatte die
Botschaft geschickt, dass man diesen Mann, weil er ein gewöhnlicher
Abgesandter sei, gut empfangen möge. Da dieses ihr
Vater gethan hatte, empfing sie ihn mit grosser Aufmerksamkeit.
Am Morgen schickte sie ihn auf die Jagd hinaus. Bei der
Rückkehr am Abend Hess sie ihn dorthin bestellen. Auf diese
Weise behandelte sie ihn mit Aufmerksamkeit. In der Nacht
des zweiten Tages sollte der Mann unfehlbar die Begegnung
haben, und es wurde auch nicht gedacht, dass das Weib ihm
nicht begegnen werde. Indessen konnte vor den vielen Augen der
Menschen die Begegnung nicht stattfinden. Da es ein abgesandter
Vorgesetzter war, Hess man ihn nicht in der Ferne einkehren.
Da auch das Schlafgemach des Weibes sich in der Nähe befand,
brachte das Weib die Leute zur Ruhe und kam um Mitternacht
zu der Wohnung des Mannes. Indem der Mann auch nicht
schlief, entdeckte sie die Seite der Thtire und legte sich nieder.
Bei dem trüben Lichte des Mondes stellte sie einen Knaben
davor. Der Mann war sehr erfreut und betrat mit ihr seine
Schlafstätte. Von Mitternacht bis zum Hahnenschrei hatte sie
mit ihm noch kein Wort gesprochen und kehrte zurück. Der
Mann, von grosser Traurigkeit erfüllt, konnte nicht einschlafen.
Am Morgen hatte er Zweifel, doch da er seine Leute nicht
schicken konnte, wartete er sehr ängstlich. Es ward hell, und
nach längerer Zeit hatte er von Seite des Weibes kein Wort.
(Kimi)-ja ko-si ware-ja ff (julä)-hen omofojezn
jume-ka utsutsu-ka nete-ka samete-ka.
Die Gebieterin ist wohl gekommen, | ich bin wohl gegangen,
[ ich denk’ es nicht. | Ist es Traum, ist es Wirklichkeit?
| Hab' ich geschlafen? Hab’ ich gewacht?
Otoko ito ita-ü naki-te jomeru.
Der Mann weinte sehr schmerzlich und sagte die Verse:
Kalü-kurasu (kokoro)-no jami-ni madoi-ni-k.i jume
utsutsu-to-wa ko-joi sadame-jo.
In des dunkelnden j Herzens Finsterniss | hab’ ich mich verirrt.
i Ob es Traum, ob es Wirklichkeit, | bestimme diese Nacht. 1
1 In dem Ko-kon-sift enthalten.