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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Aufzeichnungen  aus  dem  Reiche  I-se.

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sitzes  des  Palastes'.  Ein  Mann,  welcher  der  über  der  Vorhalle
aufwartende  Ari-wara  war,  stand  noch  in  sehr  jugendlichem
Alter,  und  er  kannte  dieses  Weib.  Da  das  Weib  die  Erlaubniss
erhielt,  kam  der  Mann  zu  dem  Orte,  wo  sich  das  Weib  aufhielt. ­
  Als  er  sich  ihr  gegenüber  befand,  war  das  Weib  sehr
hässlich  und  ihr  Leib  geschwunden.  Er  fragte,  warum  dieses
so  sei.  Sie  sagte:
(Omo)  fu-ni-wci  sinoburu  Jcoto-zo  make-ni-keru  afu-ni
si  kaje-ba  sa-mo  ara-ba  are.
Bei  dem  Ersehnen  |  die  Geduld  |  ist  besiegt  worden.
Bei’m  Begegnen  wenn  ich  wechsle  |  und  es  so  ist,  so  sei  es.  1
to  i-i-te  |  za-u-si-ni  ori-  (tama)  jere-ba  |  rei-no  ft  (kono)
mi-za-u-si-ni-wa  |  A  (fito)-no  Ä  (mi)  ru-wo-mo  sirade  \  noboriwi-kere-ba
  Ift  k  (kono  womina)  (omo)  fi-wabi-te  sato-je
juku.  Sare-ba  nani-no  jolci  koto-to  JB  (omo)  ß-te  iki-kajoikere-ba
  \  mina  (fito)  kilci-te  warai-keri.  Tsutomete  tono-mo
tsukasa-no  I  JE,  (mi)  ru-ni  \  kutsuwa  (tori)-te  \  woku-ni  nage-(ire)
  te  nobori-nu.  Kaku  kata-fa-ni  si-tsutsu  avi-wataru-ni  \
(mi)-mo  itadzura-ni  (nari)-nu-be-kere-ba  \  tsuwi-ni  forobinu-besi
  tote  |  ft  (kono)  otoko  ika-ni  sen  \  ivaga  kakaru
(kokoro)  jame-  (tama)  je-to  |  (fot.oke)  kami-ni-mo  ^
(mosi)-kere-do  ija-mcisari-ni  nomi  oboje-tsutsu  |  3j||  (nawo)  warinaku
  koi-si-ü  nomi  oboje-kere-ba  |  on-jo-zi  kannagi  jobi-te  \  koisezi-to
  iü  faraje-no  gu  site  nan  iki-keru.  Fafaje-keru  mama-ni  |
itodo  kanasi-ki  jJ*.  (koto)  kazu  masari-te  \  ari-si-jori  ge-ni  koisiku
  nomi  oboje-kere-ba.
Hiermit  stieg  sie  von  dem  Frauengemache  herab.  Da  er,
nicht  wissend,  dass  die  Menschen  ihn  sehen,  in  dieses  gewöhnliche ­
  Frauengemach  heraufgestiegen  war,  fühlte  sich  dieses  Weib
unglücklich  und  ging  in  die  (kaiserliche)  Strasse.  Da  sie  indessen
in  dem  Gedanken,  dass  es  etwas  Gutes  sei,  hingegangen  war,
lachten  Alle,  die  es  hörten.  Die  Vorsteherin  des  Palastes  sah
dieses  bei  der  Dienstverrichtung.  Sie  nahm  ein  Stangengebiss,
warf  es  herein  und  stieg  empor.  Man  sagte:  Da  sie  so  hässlich
war  und  ihr  Leib  beim  Ameisendurchgange  auch  unnütz  geworden
sein  muss,  wird  sie  zuletzt  zu  Grunde  gegangen  sein.  —  Wie

1  In  dem  Sin-ko-kon-siü  enthalten.
            
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