Beiträge zur Kritik und Erklärung griechischer Schriftsteller.
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Se ae, S> Moucaptov, tote. So leidet der Satz nicht mehr an
einem inneren Widerspruch und das .auch im Vorangehenden
jedes Bezugs ermangelnde ^euBecOai schwebt nicht haltlos in
der Luft.
Das Anthol. pal. V, 57 verzeichnet! reizende Epigramm
des Meleager ist von Abschreibern und Kritikern meines
Bedünkens gleich sehr misshandelt worden. Auf den richtigen
Weg führt uns, denk’ ich, die einfache Erwägung, dass man
nur vor dem flieht, was man scheut oder hasst, also:
ty)v Hup! or/0opiEvvjv 1 ^u/yjv äv_ itoXkazi •/.aiyjq,
osü^et’, "Epui; ■ y.aüvrj, eyei xzepuya:.
Amor und Psyche.
Wenn du sie oftmals brennst, sie, der das Feuer verhasst ist,
Flicht sie von dannen; auch sie, Böser, hat Flügel wie du.
Dass Meleager den Hiatus nach dem t des dat. sing, mehr als
seine Vorgänger Asklepiades oder Poseidippos gemieden haben
sollte (vgi. V, 209, 1, wo vjovt sioe zwar auf einer Conjectur
von Jacobs, aber auf einer sicheren beruht), dies anzunehmen
ist keinerlei Grund vorhanden.
Dem Steckbrief, welcher wider zwei Sklaven erlassen
wurde, die am 9. August des Jahres 245 v. Chr. unter Mitnahme
verschiedener Habseligkeiten aus Alexandrien entwichen
sind, — diesem denkwürdigen Actenstücke, aus dem uns noch
der Duft alexandrinischer Polizeistuben entgegendringt, hat
Letronne (Papyrus du Louvre, 2 p. 177 f.) eine so reiche
1 cod. vr)/o|jivrjv, Saumaise Tr)nopEvi)V, Jacobs '/rjpap.evr)v (!) und ,in notis mss.‘
v’ (!), Hecker raptvr]‘/opivr)V, wozu Dübner — der die IJeberlieferung
als verderbt bezeichnet, ohne eine Herstellung zu wagen — mit
Recht bemerkt: ,quod velim explicuisset 1 .
2 Diese hochwichtige Puhlication hat in der deutschen Gelehrtenwelt auffallend
wenig Beachtung gefunden. Auch für die Beobachtung sprachgeschichtlicher
Erscheinungen bieten jene Urkunden manches dankenswertem
Material. So begegnet uns in dem Briefe des Macedoniers
Apollouios, des Klausners sv tw 7tpb? Meptpiv pLsyoeXcu SapajtiYijtp (sic)
[Pap. 41, Z. 10 — S. 306] derselbe Parasitismus des g, oder wohl richtiger
des j, der sich in der heutigen macedonischen Volkssprache in
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