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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Nebst  woto-dzure  ,Nachricht*  kommt  auch  das  Verbum
woto-dzururu  ,man  hat  Nachricht*  vor.
Jo-sari  ist  mit  Äf  (jüj-sari  ,Abendzeit*  gleichbedeutend.
Kokeru  kara  ,gehechelter  Stengel*  soll  in  Gedichten  öfters
verkommen.  Es  wird  nicht  erklärt  und  nur  gesagt,  dass  kern
zurückgekehrt  hu  ist.  Es  bleibt  daher  das  Wort  hohn
,hecheln*.  Man  gebraucht  dieses  in  Bezug  auf  die  Reispffanzen,
welche  nicht  gedroschen,  sondern  gehechelt  werden.
Mukasi  |  für  (jo)-gokoro  tsukeru  (womina)  |  ika-de
(kokoro)  nasake  aran  ß^(otoko)-ni  \  ai-je-te  si-gana-to  &  (omo)
je-do  |  i-i-  jjj  (ide)n-mo  tajori-nasa-ni  M  (makoto)-naranu  jumegatari-wo
  su.  *  H  A  (ko  mi-tari)-wo  jobi-te  katari-keri.
Futari-no  (ko)-wu  nasahe-naku  irajete  jami-nu.  Sabura-u
(nan)-keru  (ko)  nnn  joki  m  ä  (on-oioko)-zo  wite
kon-do  aioasuru-ni  \  it  A  (kono  womina)  ke-siki  itojosi  j  koto-A
  (fito)-wa  ito  nasake-nasi  |  ika-de  itk  ( kono )
(tsiu-zib)-ni  awasete  si-gana-to  |  (omo)  fu  (kokoro)  ari.
ijyj-  (Karl)  si  ariki-keru-ni  \  iki-ai-te  |  (mitsi)-nite  ^
(muma)-no  kutsi-wo.  (tori)-te  |  ko-kb  nun  (omo)  fu-to
i-i-kere-ba  |  aware-gari-te  kite  ne-ni-keri.  ^  (tiate)  notsi
(otoko)  ÜL  (mi)  jezari-kere-ba  \  (womina)  ^  (otoko)-no
i.je-ni  iki-te  \  kai-ma-mi-keru-wo  |  (otoko)  fonoka-ni  ÜL  (mi)  te.
Einst  war  ein.  weltlich  gesinntes  Weib,  welches  sich
wünschte,  mit  einem  Manne  von  gefühlvollem  Herzen  zusammenzutreffen. ­
  Da  sie  jedoch  kein  Mittel  hatte,  dieses  herauszusagen, ­
  führte  sie  Reden  in  unwirklichen  Träumen.  Sie  rief
drei  Söhne  herbei  und  sprach  zu  ihnen.  Zwei  Söhne  waren
gefühllos  und  standen  von  der  Zusage  ab.  Ein  angestellter
Sohn  war  ein  schöner  Mann  und  traf  diessmal  mit  ihr  zusammen.
Dieses  Weib  war  von  Aussehen  sehr  schön,  der  andere  Mann
war  sehr  gefühllos.  Sie  dachte  sich  im  Herzen:  Ich  möchte
mit  diesem  unter  den  Fünfen  befindlichen  mittleren  Anführer
Zusammentreffen.  Als  dieser  auf  die  Jagd  zog,  ging  sie  zu  ihm
hin.  Auf  dem  Wege  hielt  sie  das  Pferd  an  und  sagte,  dass
sie  die  Vereinigung  wünsche.  Indem  er  Mitgefühl  hatte,  kam
er  und  schlief  bei  ihr.  Als  später  der  Mann  sich  nicht  sehen
liess,  ging  das  Weib  zu  dem  Hause  des  Mannes  und  blickte
durch  die  Mauer.  Sie  sah  den  Mann  undeutlich  und  sagte:
            
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