Aufzeichnungen aus dem Reiche I-se.
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Einst war ein Weib, welches glaubte, dass der Mann es
nicht ernstlich meinen könne. Als sie aber hörte, dass dieser
Mann falsch sei, nahm ihre Grausamkeit nur überhand und
sie sagte:
O-o-nvsa-no j^| (fiku) te amata-ni (nari) - nure - ba
omoje-do je koso tanomazari-lcere.
Da des grossen Hanfes | ziehende Hände viele | geworden
sind, | sehnte man sich auch, das Erlangen | mag man nicht
gehofft haben. 1
Als Entgegnung sagte der Mann:
O-o-nusa-to (na)-ni koso tatere nagarete-mo tsuwi-ni
joru-se-iva ari-tefu #J (mono)-wo.
Mit des grossen Hanfes | Namen nur hingestellt, | dass es
vergehe | und dass zuletzt eine Stütze | es gebe, möcht’ es
doch sein!
O-o-nusa durch ^ ,grosses Handopfer' und |jfjj,
,grosser Hanf' ausgedrückt, ist ein Werkzeug der Bannung.
Es sind Stücke zusammengelegten fünffarbigen Seidenstoffes
oder Tuches, statt dessen man sich gegenwärtig des gefalteten
Papieres bedient. Ungesponnene Baumwolle wurde auch asa
,IIanf' genannt, daher der Name ,grosser Hanf'. Man vermuthet,
dass nusa so viel als nuki-asa gezogener Hanf'. Was
den Ausdruck ,die ziehenden Hände sind viele' betrifft, so
bängte man nach beendeter Bannung die Stücke den Menschen
an und nannte dieses fikn ,ziehen'. Man sagt auch, dass nach
beendeter Bannung ein Jeder diese Stücke an sich zog.
m
(Mukasi) JpJ (otoko) ari-keri | muma-no fana-muke-sen
tote | (fito)-ivo (matsi)-keru-ni kozari-kere-ba
Einst war ein Mann, der ein Reisegeschenk machen wollte
und einen Menschen erwartete. Als dieser nicht kam, sagte er:
Ima-zo siru kurusi-ki (mono)-to A (fito) matan satowo-ba
karezu tofu-be-kari-lceri.
Wissend jetzt, | dass es eine mühsame Sache ist, | von
dem Dorfe, wo man die Menschen | erwarten wird, mich nicht
trennend, | hätt’ ich fragen sollen. 2
1 In dem Ko-kon-siü enthalten.
2 In dem Ko-kon-süi enthalten.