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Golo watzkij.
Ndttth. was dem Einflüsse cler vom Metropoliten
Kyprian ins Land gebracliten serbisch-slavischen Manuseripte
zugeschrieben wird.
Der schwache Vocal '/> wird häuflg im Inlaute statt des
russischen E und 0 gebraucht: KpKCTOMh) CÄMp'ÄTH, B'ACA'lh-Cliaa.
l IÄCT7»NOMO\|*5 dann und wann steht il anstatt A!
pd3 A'td'fe A! manchmal /’S? A statt 8; Oy oder la! lipErt/LR-ApOCTH,
C/RBOTOy; £ r V,HN0C0^l|JtN^A, *3 MIR.. doch in der
Kegel nach russischer Art °v und A (ld).
Was die Sprache der in Frage gestellten Bücher anlangt,
ist sie in lexikalisch-grammatischer Hinsicht die kirchenslavische;
es ist der Text derselben altslavischen Übersetzung
aus dem griechischen Originale des h. Damascenus, welche
zur Zeit der Bekehrung der Slaven durch Kyrill und Method
oder ihre Jünger veranstaltet worden ist. In der Folge wurden
für den täglichen Kirchengebrauch zahlreiche Abschriften gemacht,
' die sich zufolge der weiteren Ausbreitung des Christenthums
durch nationale Abschreiber verschiedener slavischer
Länder bis ins Unzählige vermehrt hatten. Wesentliche Abweichungen
bezüglich der Laut- und Formenlehre verursachten
die Entstehung der drei Sprachfamilien, der russischen, bulgarischen
und serbischen, welche sich durch gewisse mehr oder
weniger consequent durchgeführte Laut- und Formenmodiflcationon
unterscheiden. Aus der Vermischung der bulgarischen
und südrussischen Handschriften entstand die bulgarisch-russische
Varietät, welche in vielen in der Moldau, Bukowina und
Galizien geschriebenen liturgischen Kirchenbüchern den Ausdruck
fand und zum Thcile auch in den Druckausgaben von
Dolhopole, Stratyn, Lemberg u. s. w. wiedergegeben wurde.
Nach und nach verlieren sich die meisten Bulgarismen, und
die slavischo Sprache, nach den Regeln des Melctius Smotriskij
zugerichtet, gewinnt die volle Herrschaft in der griechischslavischen
Kirche. Es wird die Aufgabe der slavischen Linguistik
sein, den Entwicklungsgang dieses ganzen Sprachprocesses
zu erklären. Das beste Substrat zu dieser Arbeit
können die Erstlinge der kirehenslavischen Buchdruckereien
liefern, und zwar zuförderst dadurch, dass in diesen von denselben
Personen veranstalteten Druckbüchern mehr Einförmig-