Kitab-al-Fark von Alasma'i.
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wenigstens die Parallelschrift des Kutrub zur Herstellung des
Textes benützen konnte. Aber auch die übrigen Abhandlungen,
welche in dieser Handschrift enthalten sind, wurden für einzelne
Partien nicht ohne Vortheil verglichen. 1
Die beigegebenen Noten suchen das Verhältniss der Angaben
Alasma'i’s einerseits zu denen der Lexicographen, besonders
des Sahäh, 2 andererseits zu dem wirklichen Sprachgebrauche
bei den Dichtern zu bestimmen. Allerdings musste
hierin Maass gehalten werden, wenn nicht das Verhältniss
zwischen Text und Noten ein noch unnatürlicheres werden
sollte, als es zum Theil schon der Fall ist.
Es sei mir nur noch erlaubt, an dieser Stelle meinen
hochverehrten Lehrern, welche diese Arbeit unterstützt und
gefördert haben, den Herren Proff. Fleischer, Krehl, Nöldeke
und Sachau, meinen tiefgefühlten Dank auszusprechen, dem
Letztem auch dafür, dass er mir sowohl die von ihm angefertigte
Copie des Alasma'i, als auch seine bei der Durchsicht
gemachten werthvollen Bemerkungen zu überlassen so
gütig war. Auch den löblichen Bibliotheksvorständen in Wien,
Leipzig und Strassburg sei hier für die liberale Verwaltung der
ihnen anvertrauten Schätze bestens gedankt.
1 Besonders das Kitäb-asmä-ul-wuliüs, das Kitäb-halk-ul-insän und das
Kitäb-ul-ibil, sämmtlich von Alasma'i.
2 Obwohl Gauhari öfter unter den im Kitäb-al-Fark vorkommenden Wörtern
den Alasma'i citirt, ja an vier Stellen sogar ausdrücklich sagt:
(jyäJi v > UcS^ j, xJls (s. v.
so hat er es dennoch höchst wahrscheinlich nur aus secundären Quellen
benützt. Denn er führt nicht nur unbedeutendere Gewährsmänner an,
wo er den Alasma'i nach dem Kitäb-al-Fark hätte anführen können,
sondern weicht auch in der Angabe der Bedeutungen öfters von ihm ab,
ohne seine abweichende Ansicht anzuführen, ja es fehlen sogar bei
Gauhari einige Bedeutungen, die im Kitäb-al-Fark Vorkommen (vgl. z. B.
Noten s. V. ^ v_>.üLo, fjuylOyj, SAAc-i kj|<A*..w, ^ u. a.).
Endlich kommt die unter bei G. angeführte Stelle nicht im
Kitäb-al-Fark dos Alasma'i, sondern in dem des Kutrub vor.