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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Kitab-al-Fark  von  Alasma'i.

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wenigstens  die  Parallelschrift  des  Kutrub  zur  Herstellung  des
Textes  benützen  konnte.  Aber  auch  die  übrigen  Abhandlungen,
welche  in  dieser  Handschrift  enthalten  sind,  wurden  für  einzelne ­
  Partien  nicht  ohne  Vortheil  verglichen.  1
Die  beigegebenen  Noten  suchen  das  Verhältniss  der  Angaben ­
  Alasma'i’s  einerseits  zu  denen  der  Lexicographen,  besonders ­
  des  Sahäh,  2  andererseits  zu  dem  wirklichen  Sprachgebrauche
  bei  den  Dichtern  zu  bestimmen.  Allerdings  musste
hierin  Maass  gehalten  werden,  wenn  nicht  das  Verhältniss
zwischen  Text  und  Noten  ein  noch  unnatürlicheres  werden
sollte,  als  es  zum  Theil  schon  der  Fall  ist.
Es  sei  mir  nur  noch  erlaubt,  an  dieser  Stelle  meinen
hochverehrten  Lehrern,  welche  diese  Arbeit  unterstützt  und
gefördert  haben,  den  Herren  Proff.  Fleischer,  Krehl,  Nöldeke
und  Sachau,  meinen  tiefgefühlten  Dank  auszusprechen,  dem
Letztem  auch  dafür,  dass  er  mir  sowohl  die  von  ihm  angefertigte ­
  Copie  des  Alasma'i,  als  auch  seine  bei  der  Durchsicht ­
  gemachten  werthvollen  Bemerkungen  zu  überlassen  so
gütig  war.  Auch  den  löblichen  Bibliotheksvorständen  in  Wien,
Leipzig  und  Strassburg  sei  hier  für  die  liberale  Verwaltung  der
ihnen  anvertrauten  Schätze  bestens  gedankt.

1  Besonders  das  Kitäb-asmä-ul-wuliüs,  das  Kitäb-halk-ul-insän  und  das
Kitäb-ul-ibil,  sämmtlich  von  Alasma'i.
2  Obwohl  Gauhari  öfter  unter  den  im  Kitäb-al-Fark  vorkommenden  Wörtern ­
  den  Alasma'i  citirt,  ja  an  vier  Stellen  sogar  ausdrücklich  sagt:
(jyäJi  v  >  UcS^  j,  xJls  (s.  v.
so  hat  er  es  dennoch  höchst  wahrscheinlich  nur  aus  secundären  Quellen
benützt.  Denn  er  führt  nicht  nur  unbedeutendere  Gewährsmänner  an,
wo  er  den  Alasma'i  nach  dem  Kitäb-al-Fark  hätte  anführen  können,
sondern  weicht  auch  in  der  Angabe  der  Bedeutungen  öfters  von  ihm  ab,
ohne  seine  abweichende  Ansicht  anzuführen,  ja  es  fehlen  sogar  bei
Gauhari  einige  Bedeutungen,  die  im  Kitäb-al-Fark  Vorkommen  (vgl.  z.  B.
Noten  s.  V.  ^  v_>.üLo,  fjuylOyj,  SAAc-i  kj|<A*..w,  ^  u.  a.).
Endlich  kommt  die  unter  bei  G.  angeführte  Stelle  nicht  im
Kitäb-al-Fark  dos  Alasma'i,  sondern  in  dem  des  Kutrub  vor.
            
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