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Zimmermann.
die Grössenbegriffe — der Keim der zukünftigen mathematischen
Psychologie — noch in unbestimmter Ferne. Dagegen
entwickeln die oben erwähnten Anmerkungen den Begriff des
Ich, die NothWendigkeit, ihm ein mannigfaltiges und wechselndes
Nicht-Ich vorauszusetzen, die Zufälligkeit jedes einzelnen
Theiles dieses andern für das Ich, und doch die Nothwendigkeit,
dass das Ich, wie es auch wirklich die innere Erfahrung
lehrt, irgend einen Theil sich zueigne, deutlicher und klarer,
als der Aufsatz selbst. Die Bemerkung, dass ,das Denkende,
das, dem das Denken nur angehört, die (absolute) Reflexion
selbst als unbekanntes Etwas ist, das nicht bloss reflectirt,
sondern sich auch mit Andern vereinigt', verräth ,durch das
Bedürfniss eines realen Substrats des in allem seinem Wechsel
mit sich identischen Ich' die ,Beziehung der Psychologie zur
Metaphysik'. Auch die Grössenbegriffe, obgleich noch ,ziemlich
unklar und für genauere Bestimmungen unzugänglich', gewinnen
wenigstens insoferne schon eine schärfere Gestalt, als ,nachdem
einmal der Begriff des Gegensatzes unter dem Mannigfaltigen,
welches der Ichheit zu Grunde liegt, so wie der damit unmittelbar
verbundene der (hier zum erstenmal erwähnten) Hemmung
und des Strebens des Gehemmten gefunden war, sich
daran die Frage sowohl nach dem Quantum, welches gehemmt
wird, als auch nach dem Verhältnisse, in welchem sich dieses
Gehemmte vertheilt, knüpfen musste, eine Frage, die bekanntlich
der Mathematik den Eingang in die Psychologie öffnete'.
Auch hat Herbart wirklich (nach derselben Quelle) in einigen
,vielleicht ein paar Jahre jüngeren' Bogen sich in streng mathematischer
Form die Aufgabe gestellt: ,Wenn x, a und b
gegeben sind, die Schwelle zu berechnen, welche x überschreiten
muss, um nicht ganz niedergedrückt zu werden', womit ein
Grundproblem der mathematischen Psychologie, die sogenannte
,Schwellenformel des Bewusstseins' gegeben war. (a. a. O. S.LIV.)
Ob letzteres, wie Hartenstein angibt, noch vor Herbart’s
Rückkehr aus der Schweiz (er verliess Bern und das Steigersche
Haus, wie aus dem Brief an Karl v. Steiger [II. Ii. S. 94] hervorgeht,
am 6. Januar 1800), oder erst nach demselben während
seines friedlichen Aufenthalts in Bremen, im Hause und auf dem
Landgut Zur Dunge seines Freundes Smidt geschah, ist ohne
genaue Datumbestimmung jener ,um ein paar Jahre jüngeren