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Zimmermann.
Schelling) nicht absolutes Sein, sondern (gegen Fichte) dass
es ,seinem Begriffe- nach gar nicht sei'. Dass dadurch auch die
,Thätigkeit' desselben aufhöre, braucht kaum noch gesagt zu
werden. Wird der Begriff des Ich mit dem absoluten Sein verwechselt,
so sind alle jene Vorstellungsarten, die aus dem Begriff
des Ich hervorgehen, jene Form der Identität und jenes
Bedingtsein durch sich selbst, wie fruchtbar sie auch für die
Philosophie sein würden, für dieselbe so gut wie verloren; sie
sinken zu blossen genauem Bestimmungen herab, aus denen nichts
folgt, als was in ihnen unmittelbar enthalten ist. Schelling vermag
daher sein Ich in der Folge nur durch eine Reihe von
Prädicaten hindurchzuführen; denn sobald jene widersprechenden
Begriffe den Stempel des absoluten Seins erhalten haben,
sind die Widersprüche in ihnen durch Machtsprüche vernichtet
und die philosophirende Vernunft hat ihr Recht verloren, ihnen
noch etwas zuzusetzen, wodurch sie erklärbar würden. Wer
kann denn das absolute Sein noch erklären?
Fichte begleitet die beiden letzten Ausstellungen mit der
Randnote: Sehr gut. Er scheint also in Herbart’s Tadel einzustimmen.
Da nun der Tadel Ilerbart’s wesentlich die Verwechslung
des Ichs mit dem absoluten Sein trifft, so müsste
Fichte consequenterweise auch diese verwerfen. Scheinbar
thut er dies auch, indem er aus Herbart’s Auseinandersetzung
,nur so viel' versteht, dass aus dem Sein nichts werde, und
man zu seiner Thätigkeit übergehen solle. Andererseits behauptet
er selbst, dass mit dem Ich das ganze System gesetzt, dasselbe
zugleich Princip, Verfolg und Resultat, daher durch die ,philosophirende
Vernunft nichts zuzusetzen' sei. Herbart ist folglich
im Recht, wenn er diesen Beifall ,sehr inconsequent' findet.
Wenn aber Herbart dem Ich nicht nur das .Einssein mit
dem absoluten Sein, sondern das Sein selbst abspricht, so ist
er weit entfernt davon, ihm das Principsein abzusprechen. ,Gerade
weil dessen Begriff in sich widersprechend ist und nur
inwiefern er dafür anerkannt wird, ist es möglich, eine Philosophie
von ihm abzuleiten oder vielmehr an ihn anzuknüpfen'.
Wären jene Begriffe nicht unerklärlich, so bedürften sie keiner
Erklärung und riefen daher auch keinen Versuch einer solchen
hervor. Dass sie widersprechend sind, gibt der philosophirenden
Vernunft das Recht, denselben etwas hinzuzusetzen, um