Xenopliontißchc Studien.
173
405-407 leer
man. 4 408 a u.a't'p.o'j xuptou xAaimviy.ou iptXoaöipou xiva!; twv Aoywv
aüxou twv xspie%op,svwv ev TpSs Tp ßtßXw
408 b—518 b p.a^i'p.ou Tupiou xXoctwv&ou aiXocoepou twv iv
pOp-p oiaXsijewv tv;i; xpwTv;<; ex'.OY)p.i'a<;
518 b—541 b aAy.ivöou ScBaaxaXix'os twv xXaTwvo? oovp.aTwv
(Unterschrift 541 b aAy.ivoou exixop,Y) twv xl^dTwvo?
ooyp.aTwv)
man. 5 542—545 b dpicTOTeXou? xspi £wwv y.'.v^aEws. 1
Aus diesem Inhaltsverzeichnisse und den mir vorliegenden
Collationen ergibt sich, dass B bis f. 237 b die Quelle
für A gewesen ist. Als A aus B abgeschrieben wurde, war
dieser Codex schon defect; auch war damals f. 246, das sich
von dem verlorenen Theile allein erhalten hat, nicht mit dem
Codex vereinigt, da der Schreiber von A es nicht berücksichtigt
hat; wir müssen daher annehmen, 'dass es erst später
aufgefunden und hinzugefügt wurde. Das Stück f. 238—245 in
B ist aus A ergänzt. 2 Somit erhellt, dass wir für die Apologie
eigentlich nur eine Handschrift, nämlich B, besitzen. Die Ausgabe
von J. Reuchlin (Hagenau 1520), die editio princeps, ist,
wie es scheint, aus A geflossen, hat also für die Kritik
keinen Werth.
Ich gebe nun die Varianten der beiden Codices nach
der von Dr. A. Mau gemachten Collation 3 und zwar mit Rücksicht
auf die Ausgabe von Dindorf. Die Uebereinstimmung
der beiden Handschriften bezeichne ich mit C. Die manus 2
in B gehört dem 14., manus 3 erst dem 18. Jahrhundert an. 4
1 Ich habe die Beschreibung der beiden Codices nach den Mittheilungen
R. Scliöll’s gegeben. Man vergleiche hiezu die Praefatio zu der Ausgabe
Xenoph. qui fertur libellus de rep. Ath. von A. Kirchhoff, Berlin 1874,
p. III f.
2 So urtheilen auch von Wilamowitz-Möllendorf und Kirchhoff (p. V) und
in der Abhandlung ,lieber die Schrift vom Staate der Athener', Abh. der
Berliner Akad. 1874, S. 30. Dagegen vergleiche H. Zurborg in der Ausgabe
Xenoph. de reditibus libellus. Berlin 1876, Praef. p. VII.
3 Auch diese Collation habe ich der Liberalität der k. Akademie zu
verdanken.
4 Dieses bemerkt ausdrücklich Herr Mau, fügt aber hinzu, dass die Hand
noch jünger sein könnte.