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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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Sehen  kl.

holfen,  wenn  man  mit  Mehler  etc  in  icp'o;  ändert;  aller  Wahrscheinliclikeit
  nach  ist  nach  apeoxeiv  ein  Participium  ausgefallen,
sei  dies  nun  dyov,  wie  Schneider  will,  oder,  wie  mir  wahrscheinlicher ­
  ist,  oüjjLtpepov  gewesen  (vgl.  §.  59  tsc  aupt/pepovTa  et?  to
äpeaxeiv).  Für  ex,  ~oo  wird  man  aber  mit  Schneider  to  schreiben
müssen;  denn  ev  verlangt  eine  nähere  Bestimmung,  welche  nur
durch  eine  Apposition  gegeben  werden  kann,  weshalb  es  auch
unnöthig  ist  sich  nach  Beispielen  für  ex  tou  .  .  .  umzusehen.
Schneider  hat  allerdings  auf  eine  Bemerkung  Schäfer’s  hin
seine  Conjectur  zurückgenommen  und  ex  tou  .  .  .  durch  Stellen,
wie  Cyr.  I,  4,  5,  An.  II,  6,  8,  9,  zu  rechtfertigen  gesucht; ­
  aber  Bornemann  bemerkt  mit  Recht,  dass  auch  diese
Stellen  von  der  vorliegenden  einigermassen  verschieden  sind.
—  VI,  7  hat  Madvig  (Adv.  crit.  I,  359)  statt  des  sinnlosen
twv  ävwtpsXeaTaTwv  vortrefflich  tüv  a'vw  ev  vstpeXat;  t’  ovtwv  geschrieben. ­
  Nur  möchte  ich  lieber  das  lästige  t’  weglassen.  Wie
aus  oc'vw  ev  vep£Xai$  ovtwv  die  Corruptel  avwpieXeoTdTWv  entstand,
ist  auch  ohne  dieses  t’  begreiflich.  —  VII,  3  xat  p.vjv  tö  ys  exl
tou  Tpoyou  ap.a  xepioivoup.evou  ypdostv  ts  xat  avayiyvcooxetv  Oaup.a  [J.ev
ibü)?  ti  eoTiv  ist  xeptSivoupivou,  wie  Mehler  nachgewiesen  hat,  unhaltbar. ­
  Ob  aber  xeptStvoupivou;,  was  Mehler  und  nach  ihm
Cobet  vorschlägt,  passend  ist,  muss  ich  bezweifeln.  Was  soll
hier  der  Plural?  Mehler  will  zwar  an  den  Knaben  und  das
Mädchen  denken;  wie  man  aber  aus  §.  2  ersieht,  verstand
sich  nur  die  Tänzerin  auf  derlei  Kunststücke.  Ich  habe  daher
x£piotvo’j[j.£vov,  was  als  Aenderung  noch  leichter  ist,  geschrieben.
Sokrates  sagt  ganz  allgemein:  ,dass  man  sich  auf  einer  Scheibe
herumdrehen  lassen  und  dabei  schreiben  und  lesen  kann  .  .  .  .‘
—  VIII,  35  xbäv  pw)  ev  tvj  auTij  xoXei  Ta/Owo:  tu  epaor?).  Da  xoXet
offenbar  sinnlos  ist  (denn  jetzt  wird  wol  Niemand  mehr  sich
der  Erklärung  Sehneider’s  ,cum  extra  patriam  urbi  sociae  succurritur‘
  anschliessen),  hat  man  nach  dem  Vorgänge  Lange’s
dieses  Wort  als  eine  Glosse  gestrichen.  Doch  könnte  man  dann
nur  etwa  /wpa,  was  ganz  unpassend  ist,  nicht  aber  wie  Sauppe
will,  Td^sc  ergänzen,  da  sich  Ellipsen  dieses  Wortes  nicht  nacliweisen
  lassen.  Es  bleibt  daher  wol  nichts  übrig  als  mit  Dobree
(Adv.  I,  138)  und  Cobet  anzunehmen,  dass  Tai;et  vor  toc/0wc.v
ausgefallen,  xcXei  aber  eine  alberne  Ergänzung  ist.
            
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