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Sehen kl. .
(codd. Bs) geschrieben hat. — II, 20 xäv ei toR ayopavigoti;
äipicTwrji; toairep aprou? Ta zaToi irp'oq tcc avio d£r)p.to<; av yevicOtxi. Um
den Scherz der Stelle zu begreifen, müssen wir mit Brown
annehmen, dass die Brode zu Athen aus zwei Lagen bestanden,
einer oberen und einer unteren, welche unter einander vollkommen
gleich waren, also dasselbe Gewicht haben mussten. 1
Darüber hatten die Agoranomen zu wachen und es stand ihnen
das Recht zu die Brode abzuwägen, wobei sie auch wol, um
das gleiche Gewicht der beiden Lagen zu constatieren, ein
oder das andere Stück zerschnitten und die beiden Lagen
gegen einander abwogen. Es werden also hier komisch genug
die beiden Brodlagen mit dem Ober- und Unterkörper des
Charmides verglichen. Philippos will nämlich sagen: Ob du
mit den Händen gesticulierst oder tanzest, kommt auf eins
heraus, da bei dir der obere und der untere Theil vollkommen
gleich sind. Kann nun aber hier Ta zaToi ohne einen näher
bestimmenden Genetiv stehen? Ich glaube kaum. Ohne ein zu
xa xaTw beigefügtes toü awp.aro? ist die Stelle kaum verständlich.
Dazu kommt, dass die Agoranomen sich schwerlich die
Brode von den Verkäufern vorwägen Hessen, sondern, wie
dies ja auch unsere Marktpolizei thut, die Abwägung selbst
Vornahmen. So wird man von selbst auf die Conjectur st v.q
äyopavöjj.o? dtpioratY] 2 aou waitep ä'pTOUi; xa zaTW r.p'oq ict. avw geführt,
welche Baumstark in den Prolegomena zu seiner Ausgabe der
Rede des Demosthenes gegen Phormion (Heidelberg 1826) vorgeschlagen
hat, nur dass er ganz unnöthig nach apxouq noch Ta
apGpa einfügen will. — IV, 8 otiov p.sv yap Syj ovtox; so«ev eivat w:
•/.pöggoov ye oü p.övov gtcov dcXXa zat xotov YjSivei. Xikeratos hatte den
homerischen Ausspruch ’Eici oe zpop.uov totw olov citiert und den
Kallias aufgefordert Zwiebeln bringen zu lassen; das Trinken
werde dann besser schmecken. Sokrates scheint nach dem ovtco?
dem homerischen Ausspruche beizustimmen und die Zwiebel
für ein passendes odov zu erklären. So viel erkennt man auf
den ersten Blick, aber die überlieferte Leseart gestattet keine
1 Herbst vergleicht Ath. IV, 128 d äp-05 fodxXarps, wie allerdings ein
Brod genannt werden konnte, bei welchem der obere Theil die gleiche
Breite wie der untere hatte.
2 Von ccpicjTtürjs sagt Cobet mit Recht: quae forma ne Graeca quidem est.