Xenophontische Studien.
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gewesen wäre. Auch ergibt sich dies, wie Panofka in Raumer’s
Ant. Briefen S. 73 bemerkt, aus dem folgenden äveäi'Sou, welches
in PI 2 keck in evsS£8ou geändert ist. Panofka meint nun, dass
das ausgefallene Wort ein länglicher Tisch (Tpd~e'C,a) oder ein
aufgespanntes Seil war. Der Schriftsteller hat es nicht der
Miihe werth gehalten die Vorrichtungen, welcher der Syrakosier
traf, um seine veuporaaoxa zu zeigen, näher zu scliildern. Er
wird also auch hier bloss die Andeutung gegeben haben, dass
die Tänzerin auf einem erhöhten Platze stand. Deshalb vermuthe
ich, dass nach ife/mpyuiav am geschrieben war, was, wie
man sieht, leicht ausfallen konnte.
Oefters sind kleine Wörtchen durch die Nachlässigkeit
der Schreiber verloren gegangen; so Formen des Artikels, wie
II, 5 to vor xauxa (Stephanus), 15 6 nach v.aXbq (Schäfer)., III,
14 ty) töv vor oCktj)') (Hehler), IV, 26 xwv nach o'.A^p.äxuv (Conr.
Orelli), wahrscheinlich auch aüxir) fj (IX, 7), da hier wol der
Artikel am Platze ist; ferner Präpositionen, wie III, 11 icpb?'
vor xov (Brown), VIII, 1 sv vor (Mehler schreibt evtopup.svoe);
endlich Conjunctionen, wie Sxi III, 11 und III, 12 vor
sxi (Brown und Stephanus), dpa III, 13 (sehr wahrscheinlich
von Mehler nach aüxoiptopcp ergänzt), p.ev VIII, 1 nach g.syEOsi
(Schneider), 3 •)) vor ooy v (Heindorf), endlich 8 v.a\ vor xv)? und
IX, 6 uxjts vor p.Y) p.ovov (Stephanus).
Zum Schlüsse mögen noch einige Stellen, welche verderbt
überliefert sind, besprochen werden. I, 11 covscxs'jaap.svo;; ts
xapeTvat £©r ( xävxa xa sxixf/Osia. So die Handschriften, während
Athenäus os (für ts) liest, was man seit Zeune in den Text
aufgenommen hat. Zieht man aber das vorhergehende oiöxt
y.axäysaöai ßoiXo'.xo in Betracht, so ersieht man, dass bk unmöglich
richtig sein kann. Da nämlich Stoxt nicht etwa einem oxt
gleich ist, sondern so viel als ,weshalb* bedeutet, so darf der
folgende Satz nicht ein neues Moment bilden, sondern muss
vielmehr jenes Stört erklären. Darnach ist für ts : yap zu schreiben,
was um so leichter angeht als ts, ye und yap häufig verwechselt
werden. Für die Vertauschung von xs und ye Beispiele
beizubringen dürfte unnöthig sein; was ye und yap anbetrifft,
verweise ich auf I, 9, wo Mehler richtig ot \i.bi ^ap (die codd.
p.sv ye.) schreibt. Auch bk und yap werden von den Abschreibern
verwechselt; vgl. IV, 17, wo Castalio richtig OalXosopou? yap