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Sehen kl.
kurzen Antworten der Tischgenossen ausgefallen sind. In diesen
Fragen führte .Sokrates den Gedanken durch, dass derjenige,
welcher Jemand Vielen gefällig machen könne, den Vorzug
vor Jenem habe, der dies nur Einem gegenüber zu erzielen
im Stande sei. Vielleicht ist die Lücke nach ot äs anzusetzen,
so dass icavu piv oüv als Antwort auf eine verlorene Frage zu
betrachten und nach oi os etwa ogti? evt zu ergänzen wäre. Ist
dies nun richtig, so möchte ich die folgenden Worte also
schreiben: 6 ä’ ettsi >wtl xouO’ wp.oXÖYYjxo, Ei oe Tip, eepy), y.ai
Vielleicht regt diese Erörterung zu einer nochmaligen gründlichen
Prüfung der Stelle an, die man offenbar viel zu leicht
genommen hat. — IX, 6 wore [j.vj p.övov fov Aiövugov d/Aa xai xoup
'irapovTap axavTap cuvopJcai av yj p.i)v xov Traioa y.ai tyjv itaiäa
akk-q/M'i ©iXetcGai lässt sich allerdings durch ein Zeugma erklären.
Da dies aber bei der Ausführung des zweiten Theiles
ziemlich hart ist, so wäre es immerhin denkbar, dass nach
Aiovucrov etwas ausgefallen ist.
Was kleinere Lücken betrifft, so erwähnen wir II, 4
)rpY)<jT(3v nach Ttpötov, das nur Athenäus erhalten hat, IV, 15
jxctXnjxa, das nach dem vorhergehenden p.dXiGxa ausgefallen ist,
von Cobet ergänzt. Die Stelle IV, 64 y.ai ttoAAcö av aiptop sivat
y.ai toXsui y.ai ciXoic y.ai cup-pAyoiq 'Asy.T7)o0at ist entweder verderbt
oder lückenhaft; denn toXXoü aijiop y.ey.-vjcOai ist an sich zu unbestimmt,
da es sich ja nicht um den Besitz, sondern um das,
was man an einem solchen Manne besitzt, handelt und daher
eine nähere Bestimmung zu y.siavjcOai erforderlich ist. Dazu
kommt, dass es nach Mehlers richtiger Bemerkung nicht ttoXeot,
sondern TrÖAst heissen müsste. Es ist daher nichts geholfen,
wenn Sauppe die Schwierigkeiten durch die Streichung von
y.ai Gup.p.r/oip beseitigen will. Sehr ansprechend schreibt Cobet
nach Mehler, der diese Conjectur bereits erwähnt, aber wieder
verworfen hatte, y.ai tcöXsi y.ai qi'ko'.q [y.ai] crjp.p.ay_op y.ey.T?j<j6ai.
Indessen hat auch die Vermuthung Finckh’s, die später auch
Mehler wieder vorgebracht hat, viel für sich, dass nach y.ai
txoAcC. das entsprechende Glied y.ai täuürcaip ausgefallen ist, wornach
dann natürlich [y.ai] oCkoq y.ai Gtip.p.ayop hergestellt werden
müsste. — II, 7 sagt Sokrates ipü yäp Sytoye v/jyBe vv^v opypqazpioa
efflscrrpLiav. Offenbar muss die Tänzerin auf einer Erhöhung
gestanden sein, da sie sonst nicht allen Tischgenossen sichtbar