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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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Schenkt.

sic^yayov  o't  Trafos?  xbv  tbtXwraov,  woran  sich  dann  6  Ss  trefflich
anfügen  würde.  Platon  hat  dieses  Motiv  im  Symp.  212  d
benützt,  wo  der  trunkene  Alkibiades  von  den  Dienern  hereingeführt ­
  wird  und  ebenso  an  der  Thüre  stehen  bleibt.  —  II,  4
hat  Cobet  richtig  bemerkt,  dass  die  Worte  b  p.sv  0soyvt?  s<pvj
auffallend  sind;  Oft]  kann  nämlich  nicht  mit  0soyvt?  verbunden
werden,  da  es  sonst  orp\  lauten  müsste  (vgl.  Comm.  I,  2,  20,
wo  dieselben  Verse  durch  p.apxupsl:  3s  y.at  xwv  ttoiyjxöv  b  xe  Xdywv
eingeleitet  sind),  sondern  geht  offenbar  auf  Sokrates.  Daraus
ergibt  sich,  dass  nach  eckj  etwas  ausgefallen  ist,  etwa  orp-aivet
Xsywv  oder  dergleichen.  Auch  p.sv  ist  befremdlich.  Dass  es  sich
erklären  lässt,  wenn  man  annimmt,  dass  Sokrates  nicht  bloss
das  Zeugniss  des  Theognis,  sondern  auch  das  eines  anderen
Dichters  anführen  wollte,  und  dabei  von  Lykon  mit  den  Worten
’Axoisi?  xaöxa,  £>  uts  unterbrochen  wird,  unterliegt  keinem  Zweifel.
Aber  diese  Annahme  hat  nach  dem  Ausdrucke  der  ganzen
Stelle  eben  nicht  viel  für  sich.  Daher  wird  man  wol  p.sv  für
verderbt  halten  müssen.  Denkt  man  sich  die  Worte  also  geschrieben ­
  :  o  ys  0soyvt?,  sVpvj,  cv)p.at'vst  Xsywv,  so  würde  man  daran
wol  nichts  auszusetzen  haben.  Im  Folgenden  hat  schon  Weiske
bemerkt,  dass  die  Worte  ouv  cot  cy.E6otp.Evo?  au  (§.  5)  nicht  Integra
sein  können,  und  Schneider  hat  nach  cy.E4dp.svo?  das  Zeichen
einer  Lücke  angesetzt.  Cobet  von  der  richtigen  Voraussetzung
ausgehend,  dass  die  Lücke  durch  eine  Abirrung  von  dem
ersten  cy.E4dp.svo?  auf  das  zweite  deutlich  durch  au  bezeichnete
entstand,  ergänzt  sehr  ansprechend:  (oy.s4dp.svo?)  xoöxo  y.a-s-pa^sv,
oxav  3s  y.aXb?  y.ayaOb?  ysvsaOat  s-tOop/fl,  xpo?  sauxov  cy.s4dp.svo?  (ao).
—  III,  4  antwortet  Kallias  auf  die  Frage  des  Antisthenes
IIoxspov  xs/vr,v  xtvd  ßavauouwjv  v)  y.aXoy.ayaOtav  otodoy.tov  mit  den
Worten  Et  y.aXoy.dyaÖta  scxtv  •/;  oiy.aioaövv).  Mehler  bemerkt  mit
Recht,  dass  in  dieser  Antwort  eben  das  fehlt,  was  man  nach
der  von  Antisthenes  gestellten  Alternative  erwarten  muss,  nämlich ­
  y.aXoy.ayaOtav,  da  die  Worte  Ei  .  .  .  oty.atocüvT]  nur  eine  Begründung ­
  enthalten.  Er  schlägt  daher  vor:  KaXcy.dydOtav,  st  ys
y.aXoy.äyaQta,  was  sehr  viel  für  sich  hat;  denn  KaXokayaOiav
konnte  ebenso  leicht  vor  dem  folgenden  y.aXoy.dyaÖta  ausfallen,
wie  ys  vor  y,  a  Xoy.ayaQta  verloren  gehen.  —  IV,  60  müssen  die
Worte  6  o’  s’uttOv  oxt  y.at  xouxo  öp.oXoyslxat  etpvj  befremden.  Sokrates
will  die  Trefflichkeit  der  Kunst,  auf  welche  er  sich  etwas  zu
            
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