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160 Schenkl.
nur bedarf es nicht des Aoristes 0£acap.£vog, da (kwp.£vog dem
Imperfectum axpsi entspricht, während es z. B. Eur. Orest. 1520
richtig heisst: [j.yj xexpog yevfi oeooiy.ag, &c~e Yopyäv’ dtuSeiv; Damit
ist aber die Stelle noch nicht in’s Reine gebracht. Zuerst befremdet
AdJtvwg vor eßXexe. Denn abgesehen davon, dass man
sonst nirgends A'.GEvok ßXexeiv liest, hebt dieses Wort nicht den
Gedanken, der in dem Satze liegt, hervor, sondern verdunkelt
ihn eher; wie 6eü>p.evog dem sßkfexs, so entspricht ja Top^ova
dem ex’ auxöv. Daher ist XtGtvwg, wie schon Bremi erkannte, ein
Glossem, dazu bestimmt die Worte &ox£p Fop-fova Ocdip-evog zu
erklären. Das zweite AiGEvwc, welches Ernesti tilgte, ist entweder
eine gedankenlose Wiederholung des ersten oder es erklärt
sich dadurch, dass A'.OEvoic am Rande geschrieben, an zwei
Stellen in den Text gesetzt wurde. Es bleibt nur noch ouoap.oü
übrig, was ohne Zweifel verderbt ist; Mehler will es in oüSap.6oe
ändern, aber, wie mich däucht, genügt es oooap.vj, das
öfters mit ouoap.ou verwechselt wird, herzustellen. Weniger
sicher sind einige von Mehler und Cobet angenommene
Interpolationen, wie II, 10 v.od 6p.iXetv (Cobet), IV, 41 o’ivw, 57
ep^ov, 58 x'.vec (nach Etat §e), VIII, 9 Oüpavia xe v.cd IIavOY]p.og
(Mehler); denn zwingende Gründe lassen sich dafür nicht Vorbringen.
Ausser den genannten Fällen kommen nur noch
Formen des Artikels in Betracht, wie III, 5 6 vor sxip.sAoup.Evo;
(Bach), VIII, 25 xbv vor oixeTov (Mehler), 26 b vor xcö (Castalio),
dann Partikeln wie av vor xoieiv IV, 3 (Stephanus), (S’) äv VII, 2
(Mehler os, da die Wiederholung des oiv hier ganz unmotiviert
und lästig ist), av vor äp.v^p.ovijoat VIII, 2 (Stephanus, einereine
Dittographie), p.ev vor oüv I, 8 (om. Aldina; p.sv ouv Arist. II, 523,
21; ouv om. G; wie leicht sich ein p.ev vor ouv einschlich, zeigt ei;
p.ev ouv II, 11 in DF), y.ai IV, 48 (Mehler; es ist aus dem vorhergehenden
xpoeiSe v a t entstanden), wozu noch eE nach ÜY'.aivetv v)
II, 17 kommt, durch dessen Streichung wir zwei mit ei eingeleitete
Glieder erhalten, endlich das Wörtchen lyt\, welches auch in
diesem Buche, wenn auch nicht so oft wie im Oikonomikos, eingeschwärzt
ist, wie III, 12 nach zai og, IV, 28 nach apa (Mehler);
man vergleiche noch III, 8, wo D F 'iyq nach xokXvjv einschieben,
an sich nicht unmöglich, aber gewiss nicht zum Vortheile des
Ausdruckes. So wie es sich gerne einschlich, auch wol ein
sixs verdrängte (vgl. V, 1), so fiel es mitunter aus (vgl. VI, 1).
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