Xonophontisclie Studien.
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IV, 29 hat er die Worte ö-'o tv;? tzo.-pioo? am Rande; allerdings
sind diese Worte hier etwas anstössig, besonders der Ausdruck
TCcptoo? statt xöXsw?, so dass der Verdacht eines Glossems nicht
ausgeschlossen bleibt. Fast nichts kann G aufweisen; einmal
IV, 7 liest er richtig p.aXa (p.dX’), während die anderen Codices
jj.d At’ überliefern, VIII, 5 hat er die Form StaXe-pEt; xdöot II,
11 (die anderen xdOp) ist nicht nothwendig.
Das Symposion ist uns beinahe eben so wie der Oikonomikos
durch Interpolationen und Lücken entstellt überliefert.
Unter den grösseren Interpolationen sind zwei Randbemerkungen
von Lesern, nämlich IV, 19 die Worte 6 3s 2o3-/.pct~i;c y.a't i-uYxavs
Ttpoaep/psp})? toütoi? vjv (von Conrad Orelli gestrichen), IV, 26
law? Ss xal ota to pivov xaviwv Ipyojv t'o toi? axöp.aat aupAauetv
6p.wvup.ov Eival tw Tal? <jwyal? <piXeta6ai eviip-öxepov laxtv (wie Dindorf
richtig bemerkt eine ganz ähnliche Glosse, wie Comm. I, 3,
13 law? 36 y.a't . . . xtxpway.ouaiv). Zwei andere, nämlich IV, 37
xoXXa eywv y.a't (Lange) und 48 a T£ Set zat ä oü ypr; xoieiv (Cobet)
sind erweiternde und erklärende Glosseme. Ob auch oü otaXeyei
p.ot VIII, 5 etwa als Erklärung von xotauxa -c'.elc hieher zu
ziehen ist, wie Cobet will, bleibt unsicher. Will man es halten,
so muss man wol yap nach piv einfügen. Gi’össer ist die Zahl
der kleineren Einschiebsel, welche Ausdrücke oder Constructionen
verdeutlichen sollen, wie I, 1 ep-pa, das wie schon
bemerkt bei Aristides fehlt, 15 xpaYp.zxa (Melder), II, 22 xpoyou?
(Bornemann), 25 ayav (fehlt im Stob. Vindob.), 26 p.sÖüetv (Conrad
Orelli; schon dui’ch die verschiedene Stellung in den Handschriften
und bei Ath. und Stob, verdächtig), IV, 1 tw ypovw
(Mehler), 38 iyw (Cobet), VI, 1 «ptX^p.axa (Heindorf und Mehler),
VII, 5 xoXu (Cobet; Wiederholung des vorhergehenden xoXü),
VIII, 29 äyaOat? (F s. v., om. Aldina), IX, 1 6 Aüy.wv (Mehler).
Besonders bemerkenswerth ist die Stelle IV, 24 xpcaOev piv yup
öaxep ol Ta? Top^ova? (tewp.Evoi Xiötvw? 6'ßXexc xpb? aüx'ov y.a't XtOtvw?
cüSap.öu obGjSi ar.’ aüxoü. Hier hat Mehler richtig bemerkt, dass
der Plural xac l’opviva? dem Sp rachgeb rauche widerspricht,
ferner dass in allen Stellen, wo dieser Vergleich vorkommt,
immer nur die Person selbst, deren Staunen und Entsetzen
geschildert werden soll, als die Gorgo gleichsam schauend
gedacht wird, nicht aber von anderen Personen die Rede ist.
Darnach stellt er waxep Topyo'/a Gsaadp.ivo?, her, gewiss richtig;