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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xonophontisclie  Studien.

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IV,  29  hat  er  die  Worte  ö-'o  tv;?  tzo.-pioo?  am  Rande;  allerdings
sind  diese  Worte  hier  etwas  anstössig,  besonders  der  Ausdruck
TCcptoo?  statt  xöXsw?,  so  dass  der  Verdacht  eines  Glossems  nicht
ausgeschlossen  bleibt.  Fast  nichts  kann  G  aufweisen;  einmal
IV,  7  liest  er  richtig  p.aXa  (p.dX’),  während  die  anderen  Codices
jj.d  At’  überliefern,  VIII,  5  hat  er  die  Form  StaXe-pEt;  xdöot  II,
11  (die  anderen  xdOp)  ist  nicht  nothwendig.
Das  Symposion  ist  uns  beinahe  eben  so  wie  der  Oikonomikos
  durch  Interpolationen  und  Lücken  entstellt  überliefert.
Unter  den  grösseren  Interpolationen  sind  zwei  Randbemerkungen
von  Lesern,  nämlich  IV,  19  die  Worte  6  3s  2o3-/.pct~i;c  y.a't  i-uYxavs
Ttpoaep/psp})?  toütoi?  vjv  (von  Conrad  Orelli  gestrichen),  IV,  26
law?  Ss  xal  ota  to  pivov  xaviwv  Ipyojv  t'o  toi?  axöp.aat  aupAauetv
6p.wvup.ov  Eival  tw  Tal?  <jwyal?  <piXeta6ai  eviip-öxepov  laxtv  (wie  Dindorf
richtig  bemerkt  eine  ganz  ähnliche  Glosse,  wie  Comm.  I,  3,
13  law?  36  y.a't  .  .  .  xtxpway.ouaiv).  Zwei  andere,  nämlich  IV,  37
xoXXa  eywv  y.a't  (Lange)  und  48  a  T£  Set  zat  ä  oü  ypr;  xoieiv  (Cobet)
sind  erweiternde  und  erklärende  Glosseme.  Ob  auch  oü  otaXeyei
  p.ot  VIII,  5  etwa  als  Erklärung  von  xotauxa  -c'.elc  hieher  zu
ziehen  ist,  wie  Cobet  will,  bleibt  unsicher.  Will  man  es  halten,
so  muss  man  wol  yap  nach  piv  einfügen.  Gi’össer  ist  die  Zahl
der  kleineren  Einschiebsel,  welche  Ausdrücke  oder  Constructionen
  verdeutlichen  sollen,  wie  I,  1  ep-pa,  das  wie  schon
bemerkt  bei  Aristides  fehlt,  15  xpaYp.zxa  (Melder),  II,  22  xpoyou?
(Bornemann),  25  ayav  (fehlt  im  Stob.  Vindob.),  26  p.sÖüetv  (Conrad ­
  Orelli;  schon  dui’ch  die  verschiedene  Stellung  in  den  Handschriften ­
  und  bei  Ath.  und  Stob,  verdächtig),  IV,  1  tw  ypovw
(Mehler),  38  iyw  (Cobet),  VI,  1  «ptX^p.axa  (Heindorf  und  Mehler),
VII,  5  xoXu  (Cobet;  Wiederholung  des  vorhergehenden  xoXü),
VIII,  29  äyaOat?  (F  s.  v.,  om.  Aldina),  IX,  1  6  Aüy.wv  (Mehler).
Besonders  bemerkenswerth  ist  die  Stelle  IV,  24  xpcaOev  piv  yup
öaxep  ol  Ta?  Top^ova?  (tewp.Evoi  Xiötvw?  6'ßXexc  xpb?  aüx'ov  y.a't  XtOtvw?
cüSap.öu  obGjSi  ar.’  aüxoü.  Hier  hat  Mehler  richtig  bemerkt,  dass
der  Plural  xac  l’opviva?  dem  Sp  rachgeb  rauche  widerspricht,
ferner  dass  in  allen  Stellen,  wo  dieser  Vergleich  vorkommt,
immer  nur  die  Person  selbst,  deren  Staunen  und  Entsetzen
geschildert  werden  soll,  als  die  Gorgo  gleichsam  schauend
gedacht  wird,  nicht  aber  von  anderen  Personen  die  Rede  ist.
Darnach  stellt  er  waxep  Topyo'/a  Gsaadp.ivo?,  her,  gewiss  richtig;
            
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