Xenophontische Studien.
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zu verwerfen, einmal weil die Beziehung des xoöxw auf Kleinias
und des y.ei'va) auf Kritobulos nicht klar wäre, und dann, weil xo6x«
(wahrscheinlich ist xouxwc zu schreiben), wie sich aus ouy öpag
ergibt, auf den anwesenden Kritobulos geht. Diesem Satze oxt
xoüxw .... yaöepxEi ist der zweite Satz coordiniert; im Deutschen
würde man sagen: Siehst du nicht, dass diesem da der Flaum
eben erst längs den Ohren herabschleicht, während er bei
Kleinias sich bereits (vom Kinne) nach rückwärts hinaufzieht.
Man sieht, dass unsere Stelle vollkommen heil und nichts zu
ändern ist. Was Pollux anführt xepi xrjv tbnjvyjv avepxovxi, ist sein
eigener nach xixpä xcc <bxa zccöspxovxi geformter Ausdruck, da
ihm das Xenophontische xpo? xo oxioOsv avaßalvei nicht bezeichnend
genug erscheinen mochte. Auch steht der Umstand, dass
bei Xenophon, wie die Worte xobxw pev xapa xd öxa apxi iouaoc
zaOepxsi (vgl. §. 28 xrplv av xo -/evsiov xp zscpaXp öpoi'ax; zop-japc)
anzudeuten scheinen, Kritobulos, obwol er schon verheiratet
ist, doch als der Jüngere gedacht wird, keineswegs im Widerspruche
mit Plat. Euthyd. 271b: zat pctXa xoXü, S> 2wy.paxec,
sxtocowzsvai poi sboijs (xo Xijtoyou psipdztov, d. i. Kleinias) zai xou
rjpexspou ou xoXu xt xrjv vjXizlav oia<psp£iv KpixoßoüXcu. aXX’ iy.ehog psv
azXvjcppop, oüxog de npotpepfg zai y.xAog zai dyaQbp x$]V b'ijnv; denn mit
ob xoX6 xi x. f. oiayspstv ist nicht bestimmt gesagt, dass Kleinias
der Jüngere war, sondern bloss, dass zwischen beiden nur ein
geringer Altersunterschied bestand. Uebrigens wäre, wenn jene
Worte anders ausgelegt werden müssten, bei der freien Behandlung
von derlei Dingen in den Dialogen auf einen solchen
Widerspr.uch kein grosses Gewicht zu legen.
Das Citat bei Diog. Laert. II, 49 = IV, 12 gibt die
richtigen Lesearten KXelvEou (codd. zstvou oder ey.etvou) und ayOopat
os; dagegen ist auf xdvxwv (codd. äxävxwv päXXov), obwol es an
sich nicht zu verwerfen ist, nichts zu geben.
Wir kommen nun zu Stobäus, dessen Text fast ganz
mit dem unserer Handschriften übereinstimmt; denn auch Fl.
XCV, 22 = HI, 9 gibt der Vindob. wie unsere Codices peya
<ppovfi> und xouxo yap, desgleichen XIX, 18 = II, 24 xou? av0pd>-xou?
(LVI, 17 freilich in einem ungenauen, aus dem Gedächtnisse
gemachten Citate &oxsp pavcpaycpa? avSpa). Er bietet
daher die gleichen Corruptelen, wie II, 25 crupxoota xaüxa, xd
xtov ev xrj '(fi <puopevü)V (dies mit ABH 1 ), 26 p.eOi=:v, aber wie