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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xenophontische  Studien.

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zu  verwerfen,  einmal  weil  die  Beziehung  des  xoöxw  auf  Kleinias
und  des  y.ei'va)  auf  Kritobulos  nicht  klar  wäre,  und  dann,  weil  xo6x«
(wahrscheinlich  ist  xouxwc  zu  schreiben),  wie  sich  aus  ouy  öpag
ergibt,  auf  den  anwesenden  Kritobulos  geht.  Diesem  Satze  oxt
xoüxw  ....  yaöepxEi  ist  der  zweite  Satz  coordiniert;  im  Deutschen
würde  man  sagen:  Siehst  du  nicht,  dass  diesem  da  der  Flaum
eben  erst  längs  den  Ohren  herabschleicht,  während  er  bei
Kleinias  sich  bereits  (vom  Kinne)  nach  rückwärts  hinaufzieht.
Man  sieht,  dass  unsere  Stelle  vollkommen  heil  und  nichts  zu
ändern  ist.  Was  Pollux  anführt  xepi  xrjv  tbnjvyjv  avepxovxi,  ist  sein
eigener  nach  xixpä  xcc  <bxa  zccöspxovxi  geformter  Ausdruck,  da
ihm  das  Xenophontische  xpo?  xo  oxioOsv  avaßalvei  nicht  bezeichnend ­
  genug  erscheinen  mochte.  Auch  steht  der  Umstand,  dass
bei  Xenophon,  wie  die  Worte  xobxw  pev  xapa  xd  öxa  apxi  iouaoc
zaOepxsi  (vgl.  §.  28  xrplv  av  xo  -/evsiov  xp  zscpaXp  öpoi'ax;  zop-japc)
anzudeuten  scheinen,  Kritobulos,  obwol  er  schon  verheiratet
ist,  doch  als  der  Jüngere  gedacht  wird,  keineswegs  im  Widerspruche ­
  mit  Plat.  Euthyd.  271b:  zat  pctXa  xoXü,  S>  2wy.paxec,
sxtocowzsvai  poi  sboijs  (xo  Xijtoyou  psipdztov,  d.  i.  Kleinias)  zai  xou
rjpexspou  ou  xoXu  xt  xrjv  vjXizlav  oia<psp£iv  KpixoßoüXcu.  aXX’  iy.ehog  psv
azXvjcppop,  oüxog  de  npotpepfg  zai  y.xAog  zai  dyaQbp  x$]V  b'ijnv;  denn  mit
ob  xoX6  xi  x.  f.  oiayspstv  ist  nicht  bestimmt  gesagt,  dass  Kleinias
der  Jüngere  war,  sondern  bloss,  dass  zwischen  beiden  nur  ein
geringer  Altersunterschied  bestand.  Uebrigens  wäre,  wenn  jene
Worte  anders  ausgelegt  werden  müssten,  bei  der  freien  Behandlung ­
  von  derlei  Dingen  in  den  Dialogen  auf  einen  solchen
Widerspr.uch  kein  grosses  Gewicht  zu  legen.
Das  Citat  bei  Diog.  Laert.  II,  49  =  IV,  12  gibt  die
richtigen  Lesearten  KXelvEou  (codd.  zstvou  oder  ey.etvou)  und  ayOopat
os;  dagegen  ist  auf  xdvxwv  (codd.  äxävxwv  päXXov),  obwol  es  an
sich  nicht  zu  verwerfen  ist,  nichts  zu  geben.
Wir  kommen  nun  zu  Stobäus,  dessen  Text  fast  ganz
mit  dem  unserer  Handschriften  übereinstimmt;  denn  auch  Fl.
XCV,  22  =  HI,  9  gibt  der  Vindob.  wie  unsere  Codices  peya
<ppovfi>  und  xouxo  yap,  desgleichen  XIX,  18  =  II,  24  xou?  av0pd>-xou?
  (LVI,  17  freilich  in  einem  ungenauen,  aus  dem  Gedächtnisse ­
  gemachten  Citate  &oxsp  pavcpaycpa?  avSpa).  Er  bietet
daher  die  gleichen  Corruptelen,  wie  II,  25  crupxoota  xaüxa,  xd
xtov  ev  xrj  '(fi  <puopevü)V  (dies  mit  ABH 1 ),  26  p.eOi=:v,  aber  wie
            
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