Xenophontische Studien.
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Stelle ein, bloss seiner Erinnerung folgend, die sich freilich
hier nicht ganz treu erwies.
Das Symposion Xenophons wird bei älteren Schriftstellern
nirgends erwähnt. Der erste, welcher es berücksichtigt, ist
Cicero, der Cat. mai. 16, 46 mit den Worten pocula sicut in
Xenopliontis Symposio est minuta atque rorantia auf II, 26 piiy.paT;
•/.6k'4t . . . «tujiajue^wstv hindeutet, woraus sich allerdings ergibt,
dass er diesen Dialog als selbständige Schrift betrachtete.
Die nächsten Zeugen sind Aristides und Athenäus. Ersterer
führt in dem zweiten Buche seiner liyytxc pvjxopnwd (~spt acskoü?
Aoyou) mehrere Stellen aus dem ersten und zweiten Capitel mit
Varianten an. Darunter gibt er richtig II, 517, 2 und 525, 12
Sp. = I, 1 avopöv (ohne spya, was sich schon durch seine Stellung
als Glossem verräth), II, 554, 14 '== I, 4 sx,xexa0appivoii;,
II, 523, 21 und 22, 531, 17 = I, 8 Iwo^o-a? xt; (vgl. V, 2, wo
Mehler mit grosser Wahrscheinlichkeit xt? nach sfjhs einfügt)
und to y.akkoc, II, 533, 9 csoopoxspGt (wie dies auch DFH' überliefern.
1 In einigen richtigen Lesearten stimmt er mit Athenäus
überein, so II, 514, 19 (Ath. XV, 686 e = IV, 3) v)v (Ath.
äv; die codd. -J)v oxav, wo also oxav ein Glossem zu i)v ist und
Apostolios im Codex A nicht das Richtige getroffen hat, wenn
er f)v tilgen wollte) und auxai. Ebenso überliefern beide an
derselben Stelle cd ye pHjv, was Cobet gegenüber der Leseart
der Handschrift al p.svxoi billigt; mir scheint aber doch pivxot
den Vorzug vor ys p.Y]v zu verdienen. Gleich darauf bietet er
Nr/.y;pdxou xouce, Athenäus Ni*, xs xoitcu, die codd. bloss NwtYjpaxou,
wornach Cobet N. xs xouxouc geschrieben hat, vielleicht richtig,
wenn gleich die Partikel xx hier eben so gut stehen als fehlen
kann. Da Aristides aus dem Gedächtnisse citiert, so ist es
sehr fraglich, ob seine Lesearten II, 517, 2 und 525, 12 = I,
1 sp.oi'fc (codd. £|j.oi) und II, 531, 23 = II, 1 -/j.Oapitovxd xe
(codd. om. xe) auf handschriftlicher Gewähr beruhen. Wie willkürlich
er mit der Ueberlieferung verfährt, zeigen die Stellen
II, 525, 25 = I, 5, wo er y.xxaopcvüv, und II, 523, 24 = I, 9,
wo er xixs auslässt, II, 533, 9 und 17 = 1, 10 wo er a-avxs<;
(codd. Txavxec) und y o PT° ts P ov (ohne xe) schreibt. In einzelnen
1 Ich bezeichne natürlich die Codices mit den Buchstaben, welche ich in
meiner Ausgabe gebraucht habe.
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