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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xenophontische  Studien.

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Sehr  gross  ist  die  Zahl  von  kleinen  Wörtchen,  Partikeln,
Präpositionen,  Formen  des  Artikels  u.  dgl.,  die  in  unserem
Texte  fehlen.  Manches  derartige  ist  schon  in  einzelnen  Handschriften ­
  ergänzt,  wie  1,  1  r,  vor  •/aAKeuxi/.r,  (FL),  3  6  vor
oixovopuxii;  (G),  VII,  36  -1)  vor  st;  (J  K  L),  II,  8  äv  nach  hxapxsastav
  (D  K),  üg  nach  opio)?  (F  G)  u.  dgl.  Anderes  blieb  den
neueren  Kritikern  überlassen.  So  musste  der  Artikel  ergänzt
werden:  VII,  12  6  vor  olv.oq  und  VIII,  10  x'o  vor  osogsvov
(Hirschig),  VIII,  7  cl  vor  owaÖsv  (Camerarius),  XI,  9  x'o  vor  xa-’
(Weiske),  XII,  2  xwv  nach  ovxuv  und  12  6  nach  Siivatxo,  was
allerdings  leichter  ist  als  das,  woran  man  noch  denken  könnte,
Süvaixö  xi?  (Cobet),  XV,  1  t'o  vor  IxtjjisXsiaÖat  (Heindorf).  Auch
XX,  12  wird  man  mit  Schneider  xxp'oc  tyjv  <puxe£av  schreiben
müssen.  Dazu  kommt  ,  wol  noch  xyjv  vor  atxoixoibv  X,  10  (denn
der  Artikel  kann  hier  nicht  fehlen  und  die  Berufung  auf  §.  12
Staxovw  ist  ganz  unpassend;  wenn  ich  xvjv  ergänze,  so  geschieht
dies  mit  Rücksicht  darauf,  dass  das  Brodbacken  in  einem
Hause  Mägde  besorgten;  da  übrigens  in  einem  so  grossen  Hause,
wie  das  des  Ischomachos  war,  gewiss  mehrere  Mägde  damit
beschäftigt  waren,  so  wäre  zu  erwägen,  ob  nicht  rag  cnxo-oiou?
zu  schreiben  ist),  dann  XI,  1  xd  vor  djj.ooxspwv  (xdp-tpoTepwv;  denn
dies  ziehe  ich  der  Conjectur  Heiland’s  Neue  Jahrb.  1844,  S.  97
ap.cpoxepwv  Yj|i.wv  vor).  VI,  4,  wo  bloss  L  O  ol  vor  avSpomot  überliefern, ­
  empfiehlt  es  sich  avöpwTxot  zu  schreiben.  Was  Präpositionen ­
  anbetrifft,  so  verweise  ich  auf  XI,  11,  wo  A  wepl  in
mg.  hat  und  darnach  xvj<;  ol  /p^yoi-daeug  Ttlpi  hergestellt  worden
ist,  auf  XIX,  7,  wo  Breitenbach  sv  vor  txcczipa  ergänzt  hat,
endlich  auf  XI,  5,  wo  man  den  Dativ  tw  spux^p.axt  mit  TxpoaßXe^a?
verbinden  will,  in  welchem  Verbum  der  Begriff  des  Staunens
enthalten  sein  soll,  wo  es  aber  gewiss  statt  eine  solche  gekünstelte ­
  und  unmögliche  Erklärung  zu  billigen  räthlicher  ist
exxl  vor  tw  einzufügen.  XV,  10  hat  Cobet  richtig  bemerkt,  dass
in  dem  Satze  olgai  5’  epv)  .  .  .  das  Subject  des  Infinitives  nicht
fehlen  kann,  weshalb  er  ce  nach  kehrjöevai  einschiebt;  leichter
aber  ist  es  xtoAXcc  <js  uaox'ov  (statt  oeaux'ov)  zu  schreiben.  Den  Beschluss ­
  mögen  solche  Stellen  machen,  wo  Partikeln  ausgefallen
sind,  nämlich  av  II,  15  vor  slSoxa;  (Heindorf),  XI,  14  dv  nach
•r,viV.a  (yjviV  ctv  Schäfer  App.  crit.  in  Demosth.  I,  358),  si  III,
13  nach  -i)  (schon  mg.  Vill.  ergänzt),  nach  'j-uvai  VIII,  10
            
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