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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xenophontische  Studien.

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Eingänge  von  §.  20  habe  ich  im  zweiten  Hefte  dieser  Studien
S.  156  gesprochen.  V,  18  erklärt  man  die  Worte  Sri  Sk  vffi  yewpyty.yj?
  xa  xXstcxä  etrxtv  ävOpdoxw  aoüvaxa  xpovoyjcat  gewöhnlich  durch
das  sogenannte  cxijp.a  avavxaxöSoxov;  der  Leser  soll  nämlich  im
Gedanken  ergänzen  xspt  xouxou  cutm  xi  e'Asijac.  Indessen  sind  die
Beispiele,  welche  man  dafür  anführt,  keineswegs  conform.  Es
ist  hier  kein  Zwischensatz,  durch  dessen  Eintreten  die  £!onstruction
  verdunkelt  werden  konnte  ;  wenigstens  lässt  sich  nicht
annehmen,  dass  der  Schriftsteller  die  Worte  y.a't  -pap  ^aXa£at  .  .  .
als  einen  solchen  gedacht  wissen  wollte.  Mit  Recht  hat  also
Schneider  bemerkt  Locum  lacunosum  esse  clamant  omnia  und
schon  vor  ihm  hatte  sich  Weiske  im  gleichen  Sinne  geäussert;
Reisig  setzte  daher  nach  xpovorjtrat  eine  Lücke  an.  Nichts  ist
nun  wahrscheinlicher  als  dass  hier,  wie  so  häufig,  ein  op.otoxe-Xeuxov
  den  Ausfall  einiger  Worte  veranlasst  hat.  Demgemäss
vermuthe  ich,  dass  die  Stelle  ursprünglich  also  lautete:  xpovoijcai,
  xobxou  0aup,alüi)  ae  ap.vi)p,ovij<jat.  VII,  8  überliefern  die  Handschriften ­
  xoXXa  üxt<7/voup.evi)  p.kv  xpbq  xou?  Oeou?  yeveaOat,  wobei
sowol  p.kv  als  auch  xp'o?  xou?  Oeo'u?  auf  eine  Lücke  hinweist.
Dies  hat  Heindorf  richtig  erkannt  und  darnach  xoXXa  p.kv
su/cp.evi]  xpo?  xouq  ööiuc,  xoXXa  ok  üxia^vou[j.evr /  ysveGOai  vorgeschlagen. ­
  Es  fehlt  aber  noch  ein  Wort,  welches  den  Gegensatz  zu
xp'o?  xou?  0ecb;  bildet,  und  dies  kann  nur  sp.ot  gewesen  sein.
Darnach  würde  also  die  Stelle  lauten:  xoXXa  .  .  .  0so6c,  xoXXa
8’  üxtc%voup.evi]  sp,oi  yer/jasaOxi  (so  mit  Bisschop  Ann.  in  An.
p.  23).  Wie  man  sieht,  hatte  der  Schreiber  von  einem  xoXXa
auf  das  andere  abirrend  schon  xoXXa  8’  öxta/voupivi]  geschrieben,
und  versuchte  dann  das  Ausgelassene  zu  ergänzen,  was  er
aber  nur  unvollständig  ausführte.  VII,  22  zeigen  die  Worte
xy)v  p.kv  -*r t z  yu'/avAoq  ex't  xä  k'vSov  k'pya  y.at  sxtp.sXijp.axa,  dass  das
denselben  entsprechende  Glied  ausgefallen  ist.  Demnach  hat
Stephanus  tyjv  8k  xoü  avSpo?  sxi  xa  e!*(i)  spya  zat  sxtp.sXyjp.axa  ergänzt. ­
  Heindorf  und  neuerdings  Cobet  haben  in  dem  zweiten
Gliede  spya  y.at  sxip.sXvjp.axa  als  eine  Glosse  gestrichen,  ohne  zu
bemerken,  dass  das  ganze  Glied  bloss  eine  Ergänzung  ist.  Und
allerdings  ist  es  nicht  recht  glaublich,  dass  Xenoplion  hier
diese  Worte  wiederholt  hat.  Doch  in  dem  Archetypus  kann
sehr  wol  zur  Erklärung  von  sxi  xa  s§w:  epya  y.at  extp.eXijp.axa
beigeschrieben  gewesen  sein,  da  sich  so  der  Ausfall  des  zweiten
            
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