Xenophontische Studien.
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Eingänge von §. 20 habe ich im zweiten Hefte dieser Studien
S. 156 gesprochen. V, 18 erklärt man die Worte Sri Sk vffi yewpyty.yj?
xa xXstcxä etrxtv ävOpdoxw aoüvaxa xpovoyjcat gewöhnlich durch
das sogenannte cxijp.a avavxaxöSoxov; der Leser soll nämlich im
Gedanken ergänzen xspt xouxou cutm xi e'Asijac. Indessen sind die
Beispiele, welche man dafür anführt, keineswegs conform. Es
ist hier kein Zwischensatz, durch dessen Eintreten die £!onstruction
verdunkelt werden konnte ; wenigstens lässt sich nicht
annehmen, dass der Schriftsteller die Worte y.a't -pap ^aXa£at . . .
als einen solchen gedacht wissen wollte. Mit Recht hat also
Schneider bemerkt Locum lacunosum esse clamant omnia und
schon vor ihm hatte sich Weiske im gleichen Sinne geäussert;
Reisig setzte daher nach xpovorjtrat eine Lücke an. Nichts ist
nun wahrscheinlicher als dass hier, wie so häufig, ein op.otoxe-Xeuxov
den Ausfall einiger Worte veranlasst hat. Demgemäss
vermuthe ich, dass die Stelle ursprünglich also lautete: xpovoijcai,
xobxou 0aup,alüi) ae ap.vi)p,ovij<jat. VII, 8 überliefern die Handschriften
xoXXa üxt<7/voup.evi) p.kv xpbq xou? Oeou? yeveaOat, wobei
sowol p.kv als auch xp'o? xou? Oeo'u? auf eine Lücke hinweist.
Dies hat Heindorf richtig erkannt und darnach xoXXa p.kv
su/cp.evi] xpo? xouq ööiuc, xoXXa ok üxia^vou[j.evr / ysveGOai vorgeschlagen.
Es fehlt aber noch ein Wort, welches den Gegensatz zu
xp'o? xou? 0ecb; bildet, und dies kann nur sp.ot gewesen sein.
Darnach würde also die Stelle lauten: xoXXa . . . 0so6c, xoXXa
8’ üxtc%voup.evi] sp,oi yer/jasaOxi (so mit Bisschop Ann. in An.
p. 23). Wie man sieht, hatte der Schreiber von einem xoXXa
auf das andere abirrend schon xoXXa 8’ öxta/voupivi] geschrieben,
und versuchte dann das Ausgelassene zu ergänzen, was er
aber nur unvollständig ausführte. VII, 22 zeigen die Worte
xy)v p.kv -*r t z yu'/avAoq ex't xä k'vSov k'pya y.at sxtp.sXijp.axa, dass das
denselben entsprechende Glied ausgefallen ist. Demnach hat
Stephanus tyjv 8k xoü avSpo? sxi xa e!*(i) spya zat sxtp.sXyjp.axa ergänzt.
Heindorf und neuerdings Cobet haben in dem zweiten
Gliede spya y.at sxip.sXvjp.axa als eine Glosse gestrichen, ohne zu
bemerken, dass das ganze Glied bloss eine Ergänzung ist. Und
allerdings ist es nicht recht glaublich, dass Xenoplion hier
diese Worte wiederholt hat. Doch in dem Archetypus kann
sehr wol zur Erklärung von sxi xa s§w: epya y.at extp.eXijp.axa
beigeschrieben gewesen sein, da sich so der Ausfall des zweiten