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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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S  chenlcl.

bezeichnet  wird;  VIII,  19  xaXbv  Ss  (nach  Tparcd?*;)  und  on;
denn  ich  sehe  nicht  ein,  wie  man  die  Stelle  in  der  vorliegenden ­
  Fassung  vernünftig  erklären  kann;  streicht  man  aber
diese  Worte  und  schreibt  man  mit  Jacobs  <p][d  statt  sTjciv  (K
hat  <pY](7t),  so  ist  alles  in  Ordnung;  VIII,  21  2>  vuvai  äprjv
da  Xenophon  dies  schwerlich  nach  dem  unmittelbar  vorausgehenden ­
  ecpv)v  <b  yuvai  hier  eingefügt  haben  wird;  XI,  6  f ( pipa,
wodurch  die  Lebendigkeit  des  Ausdruckes  leidet;  XI,  22  ou
oo-/.£5  ad  (asXstov,  durch  dessen  Beseitigung  die  Rede  an  Schärfe
und  Frische  gewinnt,  indem  nun  Se  viel  bestimmter
dem  duoXoYsfaOai  gegenübertritt;  XII,  10  eniv,  was  sich  schon
durch  seine  Stellung  als  eingeschoben  erweist;  XII,  11  lupdvrciv,
das  man  nicht  etwa  mit  Dindorf  in  itps&rceaÖat  ändern,  sondern
streichen  und  dann  statt  osop.svwv,  was  dem  wpdxreiv  seinen
Ursprung  verdankt,  Ssövxcov  schreiben  muss;  XII,  14  emp.eXela?.
Verdächtig  ist  auch  twv  oxpattoKÜv  XX,  7,  weil  es  hier  wol
nicht  darauf  ankommt  die  Feldherrn  mit  den  Soldaten,  sondern
vielmehr  unter  sich  selbst  zu  vergleichen.  Der  Schriftsteller
will  doch  offenbar  sagen:  das  sind  tüchtige  Feldherrn,  welche
ihren  Soldaten  den  Sinn  für  Gehorsam,  Muth  und  Ehrbegier
einzupflanzen  verstehen,  nicht  solche,  die  sehr  kräftige  Leute,
vortreffliche  Reiter  und  besonders  geschickte  Wurfschützen
sind  und  Allen  voran  auf  den  Feind  losgehen.  Solche  Vorzüge
machen  Einen  zu  einem  guten  Soldaten,  aber  nicht  zu  einem
guten  Feldherrn.  Indessen  gebe  ich  zu,  dass  die  überlieferte
Leseart  sich  immerhin  noch  halten  lässt.  Mit  grösserer  Bestimmtheit ­
  kann  man  XX,  3  b  citopslx;  als  ein  Glossem  bezeichnen. ­
  Vergleicht  man  nämlich  die  folgenden  Glieder,  so  sieht
man,  dass  dieser  Ausdruck  ganz  unpassend  ist.  Wie  hier  6  GTrope'uc;,
so  müsste  es  im  zweiten  Gliede  o  vJ-euvqq  heissen.  Dazu  kommt,
dass  sich  vzops.bq  ebenso  wenig  als  (puxeuxvin  der  älteren
Sprache  nachweisen  lässt.  Das  Wort  kommt  erst  bei  Kirchenschriftstellern ­
  vor  und  auch  die  Glosse  des  Hesychios  anopsurfccizopeäq
  beweist  nicht  für  den  Gebrauch  desselben  in  früherer
Zeit.  Vielleicht  hat  Xenophon  op.aXwq  tu;  geschrieben,  was
Jemand  durch  b  cTCopsu;  erklären  zu  müssen  glaubte.  So  würde
denn  auch  nicht  das  Fehlen  von  ti?  im  zweiten  Gliede  befremden. ­
  Wie  sich  derlei  Einschiebsel  allmälig  oinschlichen,
zeigen  die  schon  bezeichneten  Emblemata:  I,  13  aut'ov,  VII,  13
            
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