Xenopliontische Studien.
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ziehen III, 8 Sia xijv kmy.-i;v, XIII, 2 a'vsu xciixwv (beide von Cobet
verworfen), XII, 17 xEp; xo3 TtaiSsiscGxi (von Jacobs bezeichnet).
Wie sich solche Scholien allmälig einschlichen, sieht man an
dem schon oben bemerkten xw xa/si (XX, 18), das in HN fehlt.
Eine andere Gruppe umfasst solche Zusätze, welche dazu
dienen sollen die grammatische Construction zu verdeutlichen,
wie II, 5 o ZwxpdxY)? (Cobet); hier war die Antwort
ohne das übliche s<pv) o Sw/faxy]? auffallend; II, 6 p.e^aXa xeXeL
(Cobet); Trpoaxdxxouaav schien einen Infinitiv zu fordern; III, 9
ovxwv vor ayaOMV (Sauppe), wahrscheinlich über dyaOuv geschrieben,
III, 15 ol olxoi, worüber schon gesprochen wurde,
IV, 15 Xsvovxa (Cobet); dem Interpolator war oxi ,weil‘ nicht
verständlich, V, 8 ilyrq nach xXsfw (Ileindorf), was sich auch
durch die verschiedene Stellung bei Stobaios und in den Handschriften
als verdächtig erweist, VI, 2 t'v’ und ’Tceipa0wp,ev (Cobet),
weil der Interpolator mit r,v ouvwp.eöa nichts anzufangen
wusste, VII, 20 dvöptöxotp (Hirschig), VII, 30 xotvuvoui; (Ilertlein;
das Wort fehlt in H), VII, 35 e'pyov nach evoov (Sauppe); schon
die verschiedene Stellung in den Handschriften (spYov svoov HK
LN, evoov e'pyov cet.) macht spY°v verdächtig; dazu kommt,
dass 0 evoov auslässt, was vielleicht auf die Schreibung
schliessen lässt, XIII, 9 Siädcy.siv (Cobet), XV, 2 si [)■■<] xi? smaxaixo
S. oei xai w? Sei xotsTv (Cobet), was Jemand trotz des vorausgehenden
ei Se \j:t\ beifügen zu müssen glaubte, wenn es
nicht etwa zur Erklärung dieser Worte dienen sollte. Sehr
wahrscheinlich gehören hieher auch das von Leonclavius verdächtigte
7rp«Y|Aaoi II, 7, der Zusatz eines Lesers, dem der
Ausdruck xd TiaiStya nicht verständlich war, ßaSiiJov XX, 18,
das Cobet wol mit Recht ein inficetum interpretamentum nennt,
Ey.otoxo) (nach y.paxiaxsuaai) XXI, 10, das Schneider gestrichen
hat. Mehrere derartige Glossen sind bisher noch unentdeckt
geblieben, so IV, 3 ai ßavaoaaai x.aXoüp,Evat, wie dies besonders
y.aXcup.Evat erweist, was Xenophon hier gewiss nicht wiederholt
haben würde; es ist dies ein Zusatz, der das Subject von
lyergänzen sollte, obwol es dessen durchaus nicht bedarf;
IV, 21 eiYj nach Ssvopcc, was ebenso überflüssig als störend ist; V, 1
E<pv) 6 EwxpdxY)?, gleichfalls überflüssig und störend, da ja Sokrates
der Sprecher ist und dies noch durch die Anrede 2> IvpixößouXs
Sitzungslior. a. pliil.-liist. CI. I,XXXIII. Bd. II. Eft. 9