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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xenopliontische  Studien.

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ziehen  III,  8  Sia  xijv  kmy.-i;v,  XIII,  2  a'vsu  xciixwv  (beide  von  Cobet
verworfen),  XII,  17  xEp;  xo3  TtaiSsiscGxi  (von  Jacobs  bezeichnet).
Wie  sich  solche  Scholien  allmälig  einschlichen,  sieht  man  an
dem  schon  oben  bemerkten  xw  xa/si  (XX,  18),  das  in  HN  fehlt.
Eine  andere  Gruppe  umfasst  solche  Zusätze,  welche  dazu
dienen  sollen  die  grammatische  Construction  zu  verdeutlichen,
wie  II,  5  o  ZwxpdxY)?  (Cobet);  hier  war  die  Antwort
ohne  das  übliche  s<pv)  o  Sw/faxy]?  auffallend;  II,  6  p.e^aXa  xeXeL
(Cobet);  Trpoaxdxxouaav  schien  einen  Infinitiv  zu  fordern;  III,  9
ovxwv  vor  ayaOMV  (Sauppe),  wahrscheinlich  über  dyaOuv  geschrieben, ­
  III,  15  ol  olxoi,  worüber  schon  gesprochen  wurde,
IV,  15  Xsvovxa  (Cobet);  dem  Interpolator  war  oxi  ,weil‘  nicht
verständlich,  V,  8  ilyrq  nach  xXsfw  (Ileindorf),  was  sich  auch
durch  die  verschiedene  Stellung  bei  Stobaios  und  in  den  Handschriften ­
  als  verdächtig  erweist,  VI,  2  t'v’  und  ’Tceipa0wp,ev  (Cobet),
weil  der  Interpolator  mit  r,v  ouvwp.eöa  nichts  anzufangen
wusste,  VII,  20  dvöptöxotp  (Hirschig),  VII,  30  xotvuvoui;  (Ilertlein;
das  Wort  fehlt  in  H),  VII,  35  e'pyov  nach  evoov  (Sauppe);  schon
die  verschiedene  Stellung  in  den  Handschriften  (spYov  svoov  HK
LN,  evoov  e'pyov  cet.)  macht  spY°v  verdächtig;  dazu  kommt,
dass  0  evoov  auslässt,  was  vielleicht  auf  die  Schreibung
schliessen  lässt,  XIII,  9  Siädcy.siv  (Cobet),  XV,  2  si  [)■■<]  xi?  smaxaixo
  S.  oei  xai  w?  Sei  xotsTv  (Cobet),  was  Jemand  trotz  des  vorausgehenden ­
  ei  Se  \j:t\  beifügen  zu  müssen  glaubte,  wenn  es
nicht  etwa  zur  Erklärung  dieser  Worte  dienen  sollte.  Sehr
wahrscheinlich  gehören  hieher  auch  das  von  Leonclavius  verdächtigte ­
  7rp«Y|Aaoi  II,  7,  der  Zusatz  eines  Lesers,  dem  der
Ausdruck  xd  TiaiStya  nicht  verständlich  war,  ßaSiiJov  XX,  18,
das  Cobet  wol  mit  Recht  ein  inficetum  interpretamentum  nennt,
Ey.otoxo)  (nach  y.paxiaxsuaai)  XXI,  10,  das  Schneider  gestrichen
hat.  Mehrere  derartige  Glossen  sind  bisher  noch  unentdeckt
geblieben,  so  IV,  3  ai  ßavaoaaai  x.aXoüp,Evat,  wie  dies  besonders
y.aXcup.Evat  erweist,  was  Xenophon  hier  gewiss  nicht  wiederholt
haben  würde;  es  ist  dies  ein  Zusatz,  der  das  Subject  von
lyergänzen  sollte,  obwol  es  dessen  durchaus  nicht  bedarf;
IV,  21  eiYj  nach  Ssvopcc,  was  ebenso  überflüssig  als  störend  ist;  V,  1
E<pv)  6  EwxpdxY)?,  gleichfalls  überflüssig  und  störend,  da  ja  Sokrates
der  Sprecher  ist  und  dies  noch  durch  die  Anrede  2>  IvpixößouXs
Sitzungslior.  a.  pliil.-liist.  CI.  I,XXXIII.  Bd.  II.  Eft.  9
            
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