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Schenkl.
auffällig und wird auch durch die Erklärung des Suidas und
Hesychios stev nicht gerechtfertigt. Man könnte nun allerdings
auf 'Eye (N soll von erster Hand ’fys oder Sys ov( haben) cv)
rathen; dann aber müsste man, wie dies auch schon Schneider
wollte, oiSa streichen. Zugleich müsste man aber auch ein e-ktxcc-|j.svoc,
sei es mit Schneider das erste oder mit Dindorf das
zweite beseitigen. Kann man endlich glauben, dass Xenophon,
nachdem er kurz vorher skeXvjösiv su.auxbv emaxajj.svoq gesagt hatte,
gleich wieder dieselbe Phrase gebraucht habe. Wir haben also
hier wie an der früheren Stelle eine Art Recapitulation, welche
den Uebergang zu dem folgenden Abschnitte über die Baumzucht
näher vermitteln sollte.
Sehr zahlreich sind die kleineren Interpolationen, welche
sich in dem Texte unserer Schrift finden. Die erste Gruppe
bilden solche Zusätze, welche einzelne Ausdrücke oder ganze
Sätze verdeutlichen und näher bestimmen sollen, wie II, 6
jj.tcOoh;, womit Jemand andeuten wollte, dass der Trierarch besonders
dazu verpflichtet war den Sold für die Mannschaft zu
bezahlen, freilich irrthümlich, aber ganz nach der Art der
Scholiasten (vgl. schol. Dem. in Mid. 564, 22); mit Recht hat
daher K. F. Hermann (Griech. Alt. I, 162, 1, 4. Aufl.) die
Echtheit von [jucöob; bezweifelt und Cobet das Wort beseitigt,
IV, 7 xou; ap/ovxa;, eine erklärende Glosse zu xouxcu;, so wie
zu dem folgenden oü; zwei Glossen xwv dp/övxwv und xoiv cppoupdp/wv,
was man daher nicht mit Schäfer (Mel. 111) in xwv
(ppsupwv ändern darf, beigeschrieben wurden (von Cobet beseitigt),
X, 8 äXrjÖww? (wenn damit quales re vera sunt gemeint ist
und dies Wort nicht etwa, wie Cobet vermuthet, die zustimmende
Anmerkung eines Lesers ist), XII, 2 xb avyjp v.aVoc,
•/.dyaOb? ein Scholion zu xvjv eitwvopiav, von Cobet bezeichnet,
desgleichen §. 10 fo eiugekrj ixowjaai (womit xouxo
erklärt werden sollte), XXI, 4 oüo’ eOsXovxac, was oux. dijicuvxa?
zu verdeutlichen bestimmt war, endlich XXI, 7 y.ai oid xavx'o?
y.'.vouvou, eine erklärende Glosse zu dem sprichwörtlichen y.ai oiä
Kupöc. Die Natur solcher Beisätze zeigt besonders XIX, 11, wo
zu ^pöxyjxa ganz in der Weise von derlei Glossen hinzugefügt
ist: •))y ciuv Z«uvöx7)x« xv)p yrjc, welche Worte, trotzdem vjyoov gleich
darauf führen musste, erst von Kerst als Glossem erkannt
wurden. Mit grosser Wahrscheinlichkeit kann man auch hieher