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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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Schenkl.

auffällig  und  wird  auch  durch  die  Erklärung  des  Suidas  und
Hesychios  stev  nicht  gerechtfertigt.  Man  könnte  nun  allerdings
auf  'Eye  (N  soll  von  erster  Hand  ’fys  oder  Sys  ov(  haben)  cv)
rathen;  dann  aber  müsste  man,  wie  dies  auch  schon  Schneider
wollte,  oiSa  streichen.  Zugleich  müsste  man  aber  auch  ein  e-ktxcc-|j.svoc,
  sei  es  mit  Schneider  das  erste  oder  mit  Dindorf  das
zweite  beseitigen.  Kann  man  endlich  glauben,  dass  Xenophon,
nachdem  er  kurz  vorher  skeXvjösiv  su.auxbv  emaxajj.svoq  gesagt  hatte,
gleich  wieder  dieselbe  Phrase  gebraucht  habe.  Wir  haben  also
hier  wie  an  der  früheren  Stelle  eine  Art  Recapitulation,  welche
den  Uebergang  zu  dem  folgenden  Abschnitte  über  die  Baumzucht ­
  näher  vermitteln  sollte.
Sehr  zahlreich  sind  die  kleineren  Interpolationen,  welche
sich  in  dem  Texte  unserer  Schrift  finden.  Die  erste  Gruppe
bilden  solche  Zusätze,  welche  einzelne  Ausdrücke  oder  ganze
Sätze  verdeutlichen  und  näher  bestimmen  sollen,  wie  II,  6
jj.tcOoh;,  womit  Jemand  andeuten  wollte,  dass  der  Trierarch  besonders ­
  dazu  verpflichtet  war  den  Sold  für  die  Mannschaft  zu
bezahlen,  freilich  irrthümlich,  aber  ganz  nach  der  Art  der
Scholiasten  (vgl.  schol.  Dem.  in  Mid.  564,  22);  mit  Recht  hat
daher  K.  F.  Hermann  (Griech.  Alt.  I,  162,  1,  4.  Aufl.)  die
Echtheit  von  [jucöob;  bezweifelt  und  Cobet  das  Wort  beseitigt,
IV,  7  xou;  ap/ovxa;,  eine  erklärende  Glosse  zu  xouxcu;,  so  wie
zu  dem  folgenden  oü;  zwei  Glossen  xwv  dp/övxwv  und  xoiv  cppoupdp/wv,
  was  man  daher  nicht  mit  Schäfer  (Mel.  111)  in  xwv
(ppsupwv  ändern  darf,  beigeschrieben  wurden  (von  Cobet  beseitigt), ­
  X,  8  äXrjÖww?  (wenn  damit  quales  re  vera  sunt  gemeint  ist
und  dies  Wort  nicht  etwa,  wie  Cobet  vermuthet,  die  zustimmende ­
  Anmerkung  eines  Lesers  ist),  XII,  2  xb  avyjp  v.aVoc,
•/.dyaOb?  ein  Scholion  zu  xvjv  eitwvopiav,  von  Cobet  bezeichnet, ­
  desgleichen  §.  10  fo  eiugekrj  ixowjaai  (womit  xouxo
erklärt  werden  sollte),  XXI,  4  oüo’  eOsXovxac,  was  oux.  dijicuvxa?
zu  verdeutlichen  bestimmt  war,  endlich  XXI,  7  y.ai  oid  xavx'o?
y.'.vouvou,  eine  erklärende  Glosse  zu  dem  sprichwörtlichen  y.ai  oiä
Kupöc.  Die  Natur  solcher  Beisätze  zeigt  besonders  XIX,  11,  wo
zu  ^pöxyjxa  ganz  in  der  Weise  von  derlei  Glossen  hinzugefügt
ist:  •))y ciuv  Z«uvöx7)x«  xv)p  yrjc,  welche  Worte,  trotzdem  vjyoov  gleich
darauf  führen  musste,  erst  von  Kerst  als  Glossem  erkannt
wurden.  Mit  grosser  Wahrscheinlichkeit  kann  man  auch  hieher
            
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