Xenophontische Studien.
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yempyia mit den Thieren, wie sie in den Worten y.aka, <b?eXiiJ.a,
xpaea angedeutet ist, nichts weniger als passend erscheint. Auch
bedarf man sicherlich nicht dieses Zusatzes, um den Ausdruck
xßp oir/l yer/cac'/ ecru; zu verstehen. Endlich finden wir gleich
im Folgenden wieder eine offenbare Interpolation. Es befremden
nämlich die Worte: y.aOa osT SiSacy.stv t'ov exftpoxsv ■ y.ai yccp
f] e^^aöa eiivouv cot xoieiv autov p.aöeTv ocy.ö, sta't f| exip,sAvj y.ai apyjy.'ov
y.ai otxatov. Aus §. 2 ersieht man, dass die Erörterung über
den Schaffner abgeschlossen ist; Sokrates will in die Landwirtschaft
selbst eingeführt werden. Es hilft nichts, sagt er,
eine gute Aufsicht auszuüben, wenn man das Geschäft selbst
nicht versteht. Ischomachos ist nun bereit den gewünschten
Unterricht zu ertheilen und beginnt mit einem Lobe der Landwirtschaft,
aber Sokrates, begierig zur Sache zu kommen,
unterbricht ihn und dringt darauf, dass er sein Begehren erfülle.
Wie ist es nun möglich, dass er hier wieder auf den
sxkpoxoi; zurückkommt. Ernesti hat dies richtig erkannt und
deshalb vorgeschlagen die §§. 3 und 4 nach §. 9 zu stellen,
was aber schon deshalb unzulässig ist, weil sich weder §. 5
an 2, noch 3 an 9 passend anschliesst. Kerst und Breitenbach
versuchten dagegen die überlieferte Ordnung zu verteidigen,
freilich mit solchen Mitteln, mit welchen man alles Verkehrte
rechtfertigen kann. Man beachte noch, das Jedermann, wenn
er die ersten Worte des §. 5 liest, zauza auf das von Ischomachos
ausgesprochene Lob der Landwirtschaft beziehen muss,
und dann gewiss mit Verwunderung jene nach Inhalt und
Fassung 1 befremdende Erklärung von -auia lesen wird, welche
in den Worten fj sixac x.aOa .... gegeben ist. Bei solchen Verhältnissen
bleibt wol nichts übrig als die Worte jj etxa? ....
Sixaiov für ein Einschiebsel zu erklären. Einen ähnlichen Zusatz,
der auf denselben Interpolator schliessen lässt, erkenne
ich XVII, 10 in den Worten: "Aye 3-j, äpYjv syib, o>3a, ’Ioyjp.axsza
[asv Svj ap.ipi cxöpov emjztxp.evoq apa sAeArftew ep.auibv Exiciap-svoi;.
Schon Schneider bemerkte: Totum membrum hoc orationis alienum
esse censeo ab hoc loco, und zwar mit gutem Grunde. Einmal
stören diese Worte den Zusammenhang, da sich das folgende
’'Eaw ouv . . . an sie nicht passend anfügt, ferner ist ’Ayn o-j
1 Vgl. Fraucke in dem genannten Programme S. 21.