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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

Xenophontische  Studien.

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yempyia  mit  den  Thieren,  wie  sie  in  den  Worten  y.aka,  <b?eXiiJ.a,
xpaea  angedeutet  ist,  nichts  weniger  als  passend  erscheint.  Auch
bedarf  man  sicherlich  nicht  dieses  Zusatzes,  um  den  Ausdruck
xßp  oir/l  yer/cac'/  ecru;  zu  verstehen.  Endlich  finden  wir  gleich
im  Folgenden  wieder  eine  offenbare  Interpolation.  Es  befremden ­
  nämlich  die  Worte:  y.aOa  osT  SiSacy.stv  t'ov  exftpoxsv  ■  y.ai  yccp
f]  e^^aöa  eiivouv  cot  xoieiv  autov  p.aöeTv  ocy.ö,  sta't  f|  exip,sAvj  y.ai  apyjy.'ov
y.ai  otxatov.  Aus  §.  2  ersieht  man,  dass  die  Erörterung  über
den  Schaffner  abgeschlossen  ist;  Sokrates  will  in  die  Landwirtschaft ­
  selbst  eingeführt  werden.  Es  hilft  nichts,  sagt  er,
eine  gute  Aufsicht  auszuüben,  wenn  man  das  Geschäft  selbst
nicht  versteht.  Ischomachos  ist  nun  bereit  den  gewünschten
Unterricht  zu  ertheilen  und  beginnt  mit  einem  Lobe  der  Landwirtschaft, ­
  aber  Sokrates,  begierig  zur  Sache  zu  kommen,
unterbricht  ihn  und  dringt  darauf,  dass  er  sein  Begehren  erfülle. ­
  Wie  ist  es  nun  möglich,  dass  er  hier  wieder  auf  den
sxkpoxoi;  zurückkommt.  Ernesti  hat  dies  richtig  erkannt  und
deshalb  vorgeschlagen  die  §§.  3  und  4  nach  §.  9  zu  stellen,
was  aber  schon  deshalb  unzulässig  ist,  weil  sich  weder  §.  5
an  2,  noch  3  an  9  passend  anschliesst.  Kerst  und  Breitenbach
versuchten  dagegen  die  überlieferte  Ordnung  zu  verteidigen,
freilich  mit  solchen  Mitteln,  mit  welchen  man  alles  Verkehrte
rechtfertigen  kann.  Man  beachte  noch,  das  Jedermann,  wenn
er  die  ersten  Worte  des  §.  5  liest,  zauza  auf  das  von  Ischomachos ­
  ausgesprochene  Lob  der  Landwirtschaft  beziehen  muss,
und  dann  gewiss  mit  Verwunderung  jene  nach  Inhalt  und
Fassung  1  befremdende  Erklärung  von  -auia  lesen  wird,  welche
in  den  Worten  fj  sixac  x.aOa  ....  gegeben  ist.  Bei  solchen  Verhältnissen ­
  bleibt  wol  nichts  übrig  als  die  Worte  jj  etxa?  ....
Sixaiov  für  ein  Einschiebsel  zu  erklären.  Einen  ähnlichen  Zusatz, ­
  der  auf  denselben  Interpolator  schliessen  lässt,  erkenne
ich  XVII,  10  in  den  Worten:  "Aye  3-j,  äpYjv  syib,  o>3a,  ’Ioyjp.axsza
  [asv  Svj  ap.ipi  cxöpov  emjztxp.evoq  apa  sAeArftew  ep.auibv  Exiciap-svoi;.
Schon  Schneider  bemerkte:  Totum  membrum  hoc  orationis  alienum
esse  censeo  ab  hoc  loco,  und  zwar  mit  gutem  Grunde.  Einmal
stören  diese  Worte  den  Zusammenhang,  da  sich  das  folgende
’'Eaw  ouv  .  .  .  an  sie  nicht  passend  anfügt,  ferner  ist  ’Ayn  o-j

1  Vgl.  Fraucke  in  dem  genannten  Programme  S.  21.
            
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