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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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S  ckenkl.

äy.Xseoraxov  den  Sebriftzügen  nach  ganz  nahe  liegt.  Was  die  Stelle
Bekk.  An.  400,  27  •/.«!  Eevocpöv  jjaXeic'ov  etirev  avsyocXYiTOv  sEvat,
y-ai  dv£YX.Xr)Tt  IIXotTwv  eins  y.x't  ’IcrGy,pänf)?,  y.a't  ävsykX^tws  Esvoswv
anbetrifft,  so  hätte  Bornemann  (zu  Comm.  II,  8,  5)  nicht  vermuthen
  sollen,  dass  Oec.  X,  8  dve-pOofrü)?  statt  aveäjsXirpcTü)?  herzustellen ­
  sei.  Denn  einmal  verdient  dieser  Grammatiker,  wie  das
erstere  sehr  ungenaue  Citat,  das  auf  Comm.  II,  8,  5  geht,  beweist, ­
  schwerlich  ohne  weiteres  Glauben;  dann  kann  äveijeXrpacos
an  der  bezeichneten  Stelle  des  Oikonomikos  wegen  des  Gegensatzes ­
  zu  äXtoxecöat  nicht  entbehrt  werden.  Eher  liesse  sich
denken,  dass  ave-ptXifrttDi;  eine  alte  Variante  zu  dveraXijiraix;  An.
VII,  6,  37  war.
Wir  kommen  nun  zu  den  Handschriften,  von  welchen
bisher  nur  sechs,  die  Parisini  1643,  2955,  1646  und  1647  (A,
B,  C,  D)  1  nach  Gail  von  G.  Sauppe,  der  Guelferbytanus  71,
19  (N)  nach  Zeune  und  Schneider  von  Kerst,  der  Lipsiensis
96  (M)  nach  Sturz  von  Sauppe  verglichen  waren.  Die  Parisini
gehören  dem  15.  oder  16.,  der  Guelferbytanus  dem  13.,  der
Lipsiensis  dem  14.  Jahrhunderte  an.  Die  Parisini  A  und  B
habe  ich  selbst  neuerdings  verglichen.  Der,  Paris.  A,  von
Michael  Apostolios  geschrieben,  gibt  einige  Conjecturen  dieses
Grammatikers,  welche  leichtere  Verderbnisse  beseitigen,  wie
II,  11  oüos  (v  s.  v.)  Ttwxox’,  15  ei-Tui  (e  s.  v.),  wornach  man  vielleicht ­
  eher  dieses  et  als  mit  Cobet  st  vor  aXXocre  streichen
möchte,  IV,  13  ewigeXelaöat  (xat  in  mg.),  VI,  14  y.aX'oc  y-ayaSo?
(in  mg.),  VII,  11  oty.ou  (in  mg.),  30  a  (in  mg.  st.  y.ai)  b  6eo?,
VIII,  8  icpsveüouatv  (in  mg.),  13  eattv  (in  mg.,  was  G  im  Text
hat),  18  ayaOiv  (in  mg.),  XI,  11  xtep:  in  mg.  hinzugefügt,  14
Beoptevo;  (in  mg.),  XII,  5  Bevjaeiv  (v  del.),  XVI,  8  ap^cpai  (w  s.  v.).
Wenn  Apostolios  VIII,  18  nach  super/  ein  y.ai  einfügen  will,  so
trifft  er  mit  Heindorf  zusammen;  aber  diese  Conjectur  ist  weder
nothwendig  noch  dem  iSinne  nach  entsprechend.  Man  verbinde
nur  ev  oty.ta  mit  eöpetv  und  lasse  davon  Ösr/ai  tnc  e%x<j~oiq  cup.tpepei
abhangen.  Desgleichen  hat  Apostolios  auch  mehrere  Fehler,
die  dem  cod.  A  eigenthümlich  sind,  verbessert,  wie  er  denn
1  Den  Paris.  E  425,  aus  dem  Gail  nur  einige  Varianten  mittheilt,  habe  ich
hier  nicht  weiter  beachtet  und  mit  E  den  Laur.  plut.  LXXX,  13  bezeichnet. ­
  Er  scheint  übrigens  zu  der  zweiten  Classe  zu  gehören.
            
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