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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 83. Band, (Jahrgang 1876)

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Sclienkl.

welcher  Leseart  das  entbehrliche  xoistv  unecht  sein  kann),  VII,
43  Ta?  ev  tu  ßt'w  apexä?,  um  von  den  Aenderungen  in  der  Wortstellung, ­
  die  oft  ungeschickt  genug  sind,  zu  schweigen.  Man
wird  daher  nicht  geneigt  sein  dem  Texte  des  Stobaios  auch
da,  wo  seine  Lesearten  sich  sonst  ganz  gut  halten  lassen,  den
Vorzug  vor  unseren  Handschriften  zu  geben,  z.  B.  IV,  2  p.ev
oy]  (statt  pivxoi),  xfito  vor  srap.s'Xop.evwv  fehlt,  V,  1  ä  (statt  So«),
5  STisixa  8’,  apv)ysiv  xf (  y  ii)  pa  (statt  xi)  YtöXei;  es  ist  aus  §.  7  entnommen), ­
  6  f?j?  Sei[Xyj?  (st.  öiie,  was  eine  willkürliche  Aenderung
ist),  14  p.sx’  ävÖpduxwv,  VI,  4  eSoy.ei,  8e  xdvxa  eöpi'raexo  (om.  ovxa,
was  allerdings  fehlen  könnte),  13  dyaöob?  xsy.xova?,  dyaOcb?  yaXy.etc,
dyaOob?  i^wypdcfou?,  äyaöob?  ävopiavTSW.ou?  (die  codd.  ayaOobc  -.,
-/aAy.sa?  äyaSou?,  ihüypdoou?  ayaöoup,  ävSpiavxoTtotob?,  nur  in  L  fehlt
äyaGo'j?  nach  £wyp.;  wahrscheinlich  wird  man  £wyp.  dy.,  ayaOcb?
avBp.  schreiben  müssen,  wodurch  wir  eine  elegante  Stellung
der  einzelnen  Glieder  erhalten),  14  v.  tote  spyaodp.evot  xouxo
ä?'.0'jvTat  y.aXsLOai.  In  mehreren  Corruptelen  stimmt  Stobaios
mit  unseren  Handschriften  überein,  ein  Beweis,  dass  dieselben
schon  in  alte  Zeit  zurückgehen.  Wir  heben  daraus  folgende
hervor  V,  8  ßaXefv  (Hertlein  Conj.  zu  griech.  Pros.,  Wertheim
1861,  S.  9  vermuthet  ßaSfeai  oder  ßdSvjv  unter  Berufung  auf  XI,
18  eyw  cs  xd  p.ev  ßotovjv,  xd  cs  dixoSpapuhv.  Allerdings  liegt  ISA  AHN
dem  BAA6IN  am  nächsten,  ich  zweifle  aber,  ob  hier  das  Adverb
allein  stehen  kann.  Daher  vermuthe  ich,  dass  nach  ßd3r ( v:  tsvai
ausgefallen  ist;  der  Wechsel  im  Tempus  kann  nicht  befremden),
V,  13  xuXuovxuv  (codd.  äixsy.wAuovTUv,  so  wie  Stobaios  auch  im
Vorhergehenden  %uX6y]  für  d’ixoy.uXur,  überliefert.  Nun  ist  aber
y.(oauovxojv  oder  cntMMöXucvxwv  weder  dem  Sinne  nach  passend
noch  ist  es  wahrscheinlich,  dass  Xenophon  hier  zweimal  dasselbe ­
  Verbum  gebraucht  hat.  Offenbar  hat  ein  Schreiber  das
vorhergehende  Verbum  gedankenlos  wiederholt  und  dadurch
das  echte  Wort  verdrängt.  Am  nächsten  liegt  es  an  ein  Particip
von  cxspetv  (vgl.  oben  oxep^Göcnv)  und  zwar  im  Aorist  zu  denken,
also  an  otxoaxspYjcdvxuv.  Mit  Heindorf’s  y.oXouovxwv  ist  nichts  geholfen), ­
  VI,  12  lldvu  av  ecpr;  ßeuXoi[j.v)v  6  KpixoßeuXo?  ouxto?  <jou
äy.sbc'.v  (codd.  Ildv'j  av  e<pr;  o  Kp.  ßouA5i’p,r ( v  av  obxw?  odousiv.  Hertlein
a.  a.  0.  hat  statt  oüxu?  oou  sehr  anziehend  xobxo  uou  vermuthet.
Darnach  möchte  ich  den  Satz  also  hersteilen:  ITdvu  ouv,  scpy]  o
Kp.,  ßc'jAoip.v)v  av  xouxo  oder,  wenn  man  lieber  Stobaios  folgen
            
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